Ratlose CSU: Wer Söder angreift, braucht einen Plan
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Ratlose CSU : Wer Söder angreift, braucht einen Plan Ein Kommentar von Timo Frasch07.06.2026, 09:26Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenMarkus Söder im bayerischen LandtagdpaCSU-Vize Manfred Weber macht keinen Hehl aus seiner Unzufriedenheit mit Markus Söder. Doch sein Angriff auf den Parteichef war schlecht vorbereitet. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Als der „Pfingstbrief“ von CSU-Vize Manfred Weber in Bayern die Runde machte, saß der Chef der Partei, Markus Söder, allein in Rom. Er wollte dort nach- und vordenken, wähnte sich schon wieder auf dem aufsteigenden Ast. Das Schreiben, in dem Weber vielerlei Kritik an der Politik Söders äußert, ohne diesen beim Namen zu nennen, beendete jäh die römische Einkehr. Söder schaltete in den Alarmmodus und telefonierte und simste sich durch die Partei, changierend zwischen: Bist du noch bei mir? Und: Dann macht euren Mist doch allein.Um ihn zu besänftigen, hätte man anführen können, dass auch der einstige CSU-Weise Alois Glück immer wieder Briefe verschickte, in denen er seine Partei zu Tiefe und Breite ermahnte. Oder dass doch jetzt, mehr als zwei Jahre vor der nächsten wichtigen Wahl, der richtige Zeitpunkt sei für so einen Aufschlag. Es hätte wohl nichts genutzt. Denn für jeden war offensichtlich, dass Webers Pfingstbrief mehr war als „schlicht ein Impuls zum Nachdenken“, als den er ihn selbst bezeichnete. * { font-size: 100%; margin: 0; padding: 0; } *, ::after, ::before { box-sizing: inherit; }



