Polizisten zum Schock-Urteil in Völklingen - 17 Schüsse, 6 Treffer, aber kein Mord
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Polizisten zum Schock-Urteil in Völklingen: 17 Schüsse, 6 Treffer, aber kein MordWitwe Selina Bohr war Nebenklägerin im Mordprozess um ihren erschossenen Ehemann Simon Bohr. Sie stimmte der Veröffentlichung ihres Fotos zuFoto: Deutsche Polizeigewerkschaft Landesverband Saarland; Sven MoschitzRobinMühlebachFrankSchneiderMarcoZitzowHagenStegmüllerAxelLier03.04.2026 - 15:20 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenSaarbrücken – Sechs Mal feuerte der Tankstellenräuber Ahmet G. (damals 18) im August 2025 auf den Polizisten Simon Bohr (†34). Diese Woche stand der Jugendliche wegen Mordes vor Gericht, wurde aber nur wegen besonders schweren Raubes verurteilt. Er kommt wegen einer schizophrenen Erkrankung nicht ins Gefängnis, sondern wurde in die forensische Psychiatrie eingewiesen. „Die Angst hatte sein Denken übernommen“, sagte die Richterin während der Urteilsbegründung im Gericht. Sie sprach von einer krankheitsbedingten Verkennung der Lage: „Der Angeklagte gab die Schüsse ab, weil er einen subjektiven Angriff auf sein Leben glaubte.“ Diese Worte und das Urteil sind nicht nur für die Witwe ein Schlag ins Gesicht. Polizisten in ganz Deutschland sind fassungslos und wütend. Jetzt sprechen sechs davon bei BILD.Ahmet G. (19) nahm vor der Tat einen Medikamenten-Cocktail zu sich, den ein Arzt ihm im Türkei-Urlaub verordnet hatte. Der JVS-Psychiater diagnostizierte bei G. Halluzinationen und WahnvorstellungenFoto: Laszlo Pinter„Es war eine regelrechte Hinrichtung“Kriminalbeamter Markus ReinersDr. Markus Reiners (61), Kriminalbeamter und CDU-Stadtrat aus Stuttgart (Baden-Württemberg): „Der Tod unseres Kollegen war eine regelrechte Hinrichtung. Der Täter gab sechs Schüsse ab – offenbar, um seine Flucht zu sichern und die Tat zu vertuschen. Aus meiner Sicht sind das eindeutige Mordmerkmale. Aber der Täter wurde ja nicht mal wegen Totschlags verurteilt. Bei den Beamtinnen und Beamten, die ich kenne, herrschen Fassungslosigkeit und große Wut über das Urteil.“„Er war organisie...




