Politikwechsel in Ungarn: Oligarchen stehen am Pranger
•Politikwechsel in Ungarn : Oligarchen stehen am PrangerVon Michaela Seiser, Wien29.04.2026, 21:52Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenWahlverlierer: Die Nähe zum früheren ungarischen Staatschef...
•Ungarns künftiger Regierungschef Magyar will Geld zurückholen.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Nach dem Regierungswechsel in Ungarn mehren sich Hinweise über Vermögenstr...
•„Oligarchen aus Orbáns Umfeld transferieren Dutzende Milliarden Forint in die Vereinigten Arabischen Emirate, die Vereinigten Staaten, Uruguay und andere ferne Länder“, verbreitete der künftige konser...
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Politikwechsel in Ungarn : Oligarchen stehen am PrangerVon Michaela Seiser, Wien29.04.2026, 21:52Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenWahlverlierer: Die Nähe zum früheren ungarischen Staatschef Viktor Orbán (rechts) schadet nun einigen Oligarchen.ReutersGünstlinge aus Viktor Orbáns Umfeld geraten unter Druck. Ungarns künftiger Regierungschef Magyar will Geld zurückholen.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Nach dem Regierungswechsel in Ungarn mehren sich Hinweise über Vermögenstransfers von Oligarchen aus dem Umfeld des abgewählten nationalkonservativen Ministerpräsidenten Viktor Orbán in Drittstaaten. „Oligarchen aus Orbáns Umfeld transferieren Dutzende Milliarden Forint in die Vereinigten Arabischen Emirate, die Vereinigten Staaten, Uruguay und andere ferne Länder“, verbreitete der künftige konservative Regierungsvorsitzende Péter Magyar am Wochenende in sozialen Netzwerken. Mehrere Oligarchenfamilien hätten schon das Land verlassen, ihre Kinder von der Schule abgemeldet und vertrauenswürdige Sicherheitskräfte für die Abreise organisiert, heißt es.Magyar, Wahlsieger und designierter Ministerpräsident, hat umfassende Schritte zur Korruptionsbekämpfung und Vermögensrückgewinnung angekündigt und Strafverfolgung bei mutmaßlichen Fluchtbewegungen gefordert. Dies dürfte die wegen Rechtsstaatlichkeitsverletzungen ins Stocken geratenen EU-Geldflüsse kurz- bis mittelfristig entscheidend beeinflussen; sie sind für die Entwicklung des kleinen mitteleuropäischen Landes sehr wichtig. Ungarn wird von der Nichtregierungsorganisation Transparency International seit Jahren als besonders anfällig für Misswirtschaft kritisiert.Jugendfreund Orbáns steht im FokusUnter Druck steht der Unternehmer Lőrinc Mészáros, ein langjähriger Vertrauter Orbáns, dessen Beteiligungskonglomerat Opus Global deutliche Kursverluste verzeichnet. Seit der Wahlniederlage des bisherigen Ministerpräsidenten Mitte April hat der Mischkonzern Opus Global ein Drittel an Wer...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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