Pflegevorsorge: Nicht spekulieren
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Pflegevorsorge : Nicht spekulieren Ein Kommentar von Madeleine Brühl07.04.2026, 16:00Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenZahlt die Pflegeversicherung alle Kosten, lebt es sich auch im Heim entspannter.dpaOhne Pflegezusatzversicherung drohen im Pflegefall finanzielle Engpässe und eine Überlastung des Systems. Doch es fehlt an Anreizen zur privaten Vorsorge. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Viele Menschen haben Angst, pflegebedürftig zu werden und die horrenden Heimkosten nicht bezahlen zu können. Trotzdem hat nur ein winziger Teil der Deutschen eine private Absicherung vor hohen Pflegekosten. Die meisten scheinen das Risiko, pflegebedürftig zu werden, und die damit verbundenen finanziellen Folgen lieber zu verdrängen. Doch trägt die gesetzliche Pflegekasse als Teilkasko nicht alle Kosten.Reichen die Reserven des Pflegebedürftigen nicht aus, muss das Sozialamt einspringen. Schon heute ist der Anteil der Heimbewohner, die Hilfe zur Pflege in Anspruch nehmen, mit knapp 30 Prozent hoch. Ohne private Vorsorge wird es in Zukunft nicht gehen. Eine Alternative zu den eigenen Ersparnissen sind Pflegezusatzversicherungen. Doch wer vorsorgt, ist hinterher doppelt gekniffen: Entweder zahlt er viele Jahre Versicherungsbeiträge, um die Lücke im Pflegefall zu schließen, oder im Alter mit seinen Ersparnissen.Mehr zum ThemaF.A.Z.-Serie Schneller schlauDiese Pflegelücke müssen Sie selbst bezahlen





