Orgel der Katharinenkirche: Flöten und Streicher für Reger und Liszt
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Orgel der Katharinenkirche : Flöten und Streicher für Reger und LisztVon Sascha Zoske30.05.2026, 14:34Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenWurden gereinigt: Pfeifen im Schwellwerk der Rieger-OrgelFrank RöthIn der Katharinenkirche steht eine der bedeutendsten Orgeln Frankfurts. Sie bekommt nun zusätzliche Register, um die Musik der deutschen Romantik noch authentischer zu spielen.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die Schalter für die zusätzlichen Register sind schon am Spielschrank angebracht. Doch der Großteil der 588 Pfeifen hat noch nicht den Weg auf die Windladen gefunden: An die Emporenwand gelehnt oder auf Tischen aufgereiht und mit blauen Tüchern vor Schmutz geschützt, warten sie auf den Einbau in das neue Eisenhardt-Werk der großen Orgel in der Katharinenkirche. Die neben den Instrumenten im Dom und der Alten Oper bedeutendste Konzertorgel Frankfurts bekommt dank des Vermächtnisses eines orgelbegeisterten Bürgers zehn zusätzliche Stimmen. Register, die vor allem dazu dienen sollen, Musik der deutschen Romantik etwa von Reger oder Liszt stilgerecht aufzuführen.Eigentlich sollte das Eisenhardt-Werk in diesen Tagen fertig werden. Doch der Intonateur, der das Klangbild des Instruments maßgeblich mitgestaltet, ist erkrankt. Bis alle Pfeifen an Ort und Stelle sind, wird es nach Schätzung von Martin Lücker, dem Senior-Organisten der Katharinenkirche, noch bis Mitte Juli dauern. Gebaut wird das neue Teilwerk von der österreichischen Firma Rieger, die 1990 die Hauptorgel errichtet hat.1990 erbaut: die Rieger-Orgel in der KatharinenkircheFrank RöthLücker ist bis heute von dieser Orgel begeistert. Er hält sie für „eines der vollkommensten modernen Instrumente, die es gibt“. Warum dann die Erweiterung? Das hat mit einer anderen Orgel zu tun – jener im Merseburger Dom. Sie stammt in wesentlichen Teilen aus dem Jahr 1855; Franz Liszt hat eigens für sie seine „Fantasie und Fuge über B-A-C-H“ geschrieben. Anders als die meisten westdeutsch...





