Oper bei den Maifestspielen: Afrikanisch-europäisches Gesamtkunstwerk
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Oper bei den Maifestspielen : Afrikanisch-europäisches GesamtkunstwerkVon Axel Zibulski25.05.2026, 13:14Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenIntensive Mischung: Monthati Masebes Musiktheater „Isithunzi“ am Staatstheater WiesbadenLaura NickelSalz in der Wohnküche: „Isithunzi“, die erste Oper der Südafrikanerin Monthati Masebe, hat Premiere auf der Studio-Bühne des Staatstheaters Wiesbaden.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die karge Bühne ist lehmfarben beschichtet, drei Kinder bauen darauf Nester für die Zugvögel. Eine von ihnen, Thuna, ist in ihre Heimat zurückgekehrt und blickt als Erwachsene zurück auf diese Szene, die der Beginn einer Dreiecksgeschichte ist. Die Liebesbeziehung der beiden Frauen endet, als Ndalo ihrer Freundin Thuna nicht in die Stadt folgen will. Sie, Ndalo, wird mit Amu, dem Dritten, eine Familie gründen, Kinder haben: Die äußere Handlung von „Isithunzi“, der ersten Oper der 1996 geborenen südafrikanischen Komponistin Monthati Masebe, ist ähnlich übersichtlich wie die kleine Studio-Bühne im Staatstheater Wiesbaden. Einige Tage nach der Uraufführung bei der Münchner Biennale hatte die Kammeroper Premiere im Rahmen der Internationalen Maifestspiele.Die äußere Handlung macht nur die oberflächliche Schicht des Werks nach einer Kurzgeschichte von Shanice Ndlovu aus. Die junge südafrikanische Autorin hat selbst das englischsprachige Libretto geschrieben. Es geht darin um die Schatten, in denen die Ahnen wohnen. Die Frauen können sie sehen. Und sie träumen. Manche Träume führen dazu, dass die Welt von totem Salz durchzogen ist. Die anderthalb Stunden dauernde Oper, deren Titel auf Zulu in etwa mit „Würde“ zu übersetzen ist und in der man die drei Protagonisten beim Erwachsenwerden begleitet, ist von Motiven der afrikanischen Mythologie geprägt. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Trotzdem wäre es zu kurz verstanden, sie einfach zur afrikanischen Oper zu erklären. Denn...





