Öffentliche Finanzen: Österreich plant Sparpaket für EU-konformes Defizit
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Öffentliche Finanzen : Österreich plant Sparpaket für EU-konformes DefizitVon Michaela Seiser, Wien10.06.2026, 15:48Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenFinanzminister Markus Marterbauer legt einen Sanierungspfad vor.ReutersFinanzminister Markus Marterbauer legt Österreichs neues Konsolidierungspaket vor. Wirtschaftsforscher loben die Planung, warnen jedoch vor Lücken.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App In Österreich treibt die Regierungskoalition aus Sozialdemokraten (SPÖ), Christdemokraten (ÖVP) und Liberalen (Neos) ihr zweites Konsolidierungspaket voran, um das Defizit bis 2028 wieder in den von der EU erlaubten Rahmen zu führen und das laufende Defizitverfahren zu verlassen. Für 2027 plant die Regierung eine Neuverschuldung von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nach 4,2 Prozent zuletzt, 2028 soll sie auf 3,0 Prozent sinken. Die Schuldenquote steigt nach dem von Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) am Mittwoch vorgelegten Sanierungsplan zunächst auf 83,6 Prozent und im übernächsten Jahr auf 83,8 Prozent. Das Sparpaket hat einen Umfang von insgesamt einem halben Prozent der Wirtschaftsleistung, verteilt auf zwei Jahre.Marterbauer sagte, im Vergleich zum letzten Doppelbudget habe nur ein Viertel der damaligen Summe konsolidiert werden müssen, es sei jedoch deutlich schwieriger gewesen, ein Ergebnis zu erzielen. Insgesamt soll die Konsolidierung von rund fünf Milliarden Euro bis 2028 zu 70 Prozent über Mehreinnahmen und zu 30 Prozent über Ausgabenkürzungen erfolgen. Begründet wird die Gewichtung damit, dass leichte Einsparungen bereits im Doppelbudget 2025/26 realisiert worden seien und die Senkung der Lohnnebenkosten gegenfinanziert werde. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Unternehmen tragen großen AnteilEinen großen Anteil tragen Unternehmen. Von 2028 an sollen die im EU-Vergleich hohen Lohnnebenkosten sinken. Konkret soll der Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgl...




