Neue Details: Wie der Mossad das iranische Regime stürzen wollte
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Neue Details : Wie der Mossad das iranische Regime stürzen wollteVon Friederike Böge, Istanbul30.04.2026, 21:08Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenIsraels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (links) und US-Präsident Donald Trump bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Mar-a-Lago Ende Dezember 2025dpaDer israelische Geheimdienst sieht sich als Sündenbock. War sein Plan von Anfang an eine Farce? Oder wurde er nur nicht richtig umgesetzt?Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Siebzehn Tage vor dem Beginn des Irankriegs präsentierte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im Weißen Haus seinen Plan zum Sturz des iranischen Regimes. Die Sitzung mit Donald Trump fand im Situation Room statt. Es war der 11. Februar, ein Mittwoch. Mossad-Chef David Barnea war per Video zugeschaltet. Für die Bewertung des Irankrieges in den Geschichtsbüchern könnte das Treffen später von entscheidender Bedeutung sein.Die „New York Times“ hat schon vor mehr als drei Wochen darüber berichtet. Die israelische Zeitung „Yedioth Ahronoth“ hat am Donnerstag weitere Details dazu enthüllt. Demnach bestand der israelische Umsturzplan aus drei Teilen. Der erste Teil, die Ermordung des Obersten Führers Ali Khamenei und weiterer ranghoher Regimevertreter in den ersten Minuten des Krieges, lief wie erhofft. Der zweite Teil sollte nach 100 Stunden beginnen. Er bestand dem Bericht zufolge aus drei Komponenten: einer Bodenoffensive durch iranisch-kurdische Milizen aus dem benachbarten Irak, der Aufwiegelung der Bevölkerung in Teheran zu einem Volksaufstand und der Bombardierung von Regimekräften, damit diese den Aufstand nicht verhindern könnten.Der dritte Teil sah die Einsetzung einer neuen säkularen Führung vor. Dazu soll Netanjahu Trump ein Video mit Optionen vorgespielt haben, darunter der frühere Kronprinz Reza Pahlavi. Über diesen Teil der Präsentation soll Trump später gesagt haben, das sei „ihr Problem“, wobei unklar geblieben sei, ob er die Iraner oder...





