Nach zu viel Junkfood - Affen entwickeln genialen Trick gegen Magenschmerzen
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Nach zu viel Junkfood: Affen helfen sich mit diesem Trick gegen MagenschmerzenViele Makaken in Gibraltar ernähren sich regelmäßig von menschlichen Snacks wie Chips oder Keksen und bekommen dann Bauchschmerzen von den kalorienreichen SnacksFoto: Getty ImagesSaskia SchneiderCambridge, England24.04.2026 - 08:08 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenFreche Berberaffen stehlen in Gibraltar, was sie bekommen können: Chips, Eis, Kekse. Doch nach dem Snack bekommen sie oft Bauchschmerzen – und behelfen sich mit einem genialen Trick. Ein ungewöhnliches Verhalten, das Forscher jetzt genauer untersucht haben.Was seltsam wirkt, ist offenbar kein Zufall. Wissenschaftler der Universität Cambridge haben herausgefunden: Die Affen greifen gezielt zur Erde. Der Grund könnte ihre Verdauung sein, wie auch PETBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer) berichtet.Snacks sind alles andere als „affengerecht“Das, was die Affen von Touristen erbeuten, hat es in sich: Zucker, Salz, Milchprodukte – all das ist hochkalorisch und völlig untypisch für ihre natürliche Ernährung. Eigentlich stehen Kräuter, Blätter, Samen und ab und zu Insekten auf dem Speiseplan.Erde als Medizin?Erde fressen ist im Tierreich nichts Ungewöhnliches. Dieses Verhalten nennt sich Geophagie. Gerade bei Primaten gibt es Hinweise, dass Erde wie ein natürlicher Puffer wirkt. Sie kann Schadstoffe binden und den Magen beruhigen.Genau das könnte auch bei den Affen in Gibraltar passieren. Die Tiere nutzen die Erde möglicherweise wie eine Art Medizin, um die Folgen des ungewohnten Essens auszugleichen.Anpassung an eine unnatürliche ErnährungWarum aber fressen die Affen überhaupt so ungesund? Die Antwort ist simpel – und menschlich. Kalorienreiche Nahrung, die die Affen von Menschen bekommen oder erbeuten, schmeckt gut. Evolutionsbiologisch sind sowohl Menschen als auch Tiere darauf programmiert, energiereiches Essen zu bevorzugen.Die Erde könnte den Affen helfen, trotzdem weiter solche Nahrung zu fressen, obwohl sie ihnen...


