Nach Wadephuls EU-Blockade - Israel-Zoff in der SPD
•Nach Wadephuls EU-Blockade: Israel-Zoff in der SPDAdis Ahmetovic (32), außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, wird von seinen Genossen zurechtgewiesenFoto: IMAGO/dts NachrichtenagenturNadjaAswadM...
•Bislang brodelte es hinter den Kulissen, doch jetzt bricht offener Streit aus.
•Anlass: Das „Nein“ von Außenminister Johann Wadephul (63, CDU) zu EU-Sanktionen gegen Israel.SPD-Außenpolitik-Experte Adis Ahmetovic (32) hatte sich gegen den Minister gestellt – darum distanzieren si...
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Nach Wadephuls EU-Blockade: Israel-Zoff in der SPDAdis Ahmetovic (32), außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, wird von seinen Genossen zurechtgewiesenFoto: IMAGO/dts NachrichtenagenturNadjaAswadMarc OliverRühle24.04.2026 - 13:31 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Immer wieder ringt die SPD im Bundestag um ihre Haltung in der Israel-Politik, immer wieder sorgen Aussagen Einzelner für Diskussionen. Bislang brodelte es hinter den Kulissen, doch jetzt bricht offener Streit aus. Anlass: Das „Nein“ von Außenminister Johann Wadephul (63, CDU) zu EU-Sanktionen gegen Israel.SPD-Außenpolitik-Experte Adis Ahmetovic (32) hatte sich gegen den Minister gestellt – darum distanzieren sich jetzt Parteifreunde von Ahmetovic. Rückblick: Wadephuls Veto sei falsch, sagte Ahmetovic dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (RND), und kritisierte das schwarz-rote Kabinett: „Die Bundesregierung verhindert damit aktiv eine geeinte europäische Haltung in der Nahostpolitik – gerade auch als Reaktion auf die Destabilisierung durch die israelische Regierung im Gazastreifen, im Westjordanland und im Libanon.“ Mehr zum ThemaGaza-Krieg: SPD-Politikerin nennt Israels Regierung „rechtsradikal“Die SPD-Politikerin Isabel Cademartori nennt Israels Regierung rechtsradikal.Ahmetovic kritisiert Israel-EntscheidungDer SPD-Mann forderte Wadephul mit scharfen Worten auf, einzulenken: „Wir erwarten vom Außenminister Klarheit und den Mut, den Weg für europäische Einigkeit freizumachen.“Hintergrund: Spanien, Irland und Slowenien hatten auf dem EU-Außenministertreffen am Dienstag versucht, eine Mehrheit für eine Aussetzung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens zu bekommen. Der Vertrag regelt die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Europa und Israel. Eine Aussetzung käme Sanktionen gleich. Wadephul hatte das für unangebracht erklärt. Zwar müsse über „die kritischen Fragen“ mit Israel gesprochen werden, dies solle aber im „konstruktiven Dialog“ geschehen. Andere Genossen aus...المصدر: Bild | Source: Bild
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