Nach Verhandlungen mit Jindal Steel: Thyssenkrupp will Stahlsparte vorerst doch behalten
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Geplatzte Gespräche Thyssenkrupp will Stahlsparte vorerst doch behalten Seit September liefen Verhandlungen mit dem indischen Familienunternehmen Jindal Steel. Nun gab Thyssenkrupp bekannt, doch am Stahlgeschäft festzuhalten - zumindest bis auf Weiteres. 02.05.2026, 18.10 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Miguel López: Stahlsparte bleibt - zumindest vorerst Foto: Friedemann Vogel / EPA if (typeof(Event) === 'function') {window.dispatchEvent(new Event('POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY'));} Der Industriekonzern Thyssenkrupp will seine Stahlsparte doch nicht mehr an den indischen Konkurrenten Jindal verkaufen. Die beiden Unternehmen haben einer Mitteilung zufolge entschieden, die seit September vergangenen Jahres laufenden Gespräche auf Eis zu legen. Die Neuaufstellung des Segments solle aus eigener Kraft konsequent vorangetrieben werden, um den Stahlbereich erfolgreich und profitabel aufzustellen, hieß es aus der Konzernzentrale in Essen. Mittelfristig will sich Thyssenkrupp aber weiter vom Stahlgeschäft trennen. Gründe für die Entscheidung, nicht mehr mit dem indischen Unternehmen über die Stahlsparte zu verhandeln, sind demnach zum einen die besseren Rahmenbedingungen für Stahlhersteller in Europa und zum anderen die Fortschritte bei der Sanierung der Sparte. Mehr zum Thema Kone schluckt TKE: Mega-Fusion im Aufzugmarkt beflügelt Thyssen-Aktie Thyssenkrupp-Chef López: »Ich werde den Stahl nicht verramschen« Ein SPIEGEL-Gespräch von Martin Hesse und Benedikt Müller-Arnold »Die Europäische Union hat die große Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt und den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie besser vor globalen Überkapazitäten und Dumping zu schützen«, hieß es in einer Thyssenkrupp-Mitteilung vom Samstag. Zudem wolle die EU die Umstellu...




