Nach Trumps Pekingreise: Wie Iran um China buhlt
•Nach Trumps Pekingreise : Wie Iran um China buhltVon Friederike Böge, Istanbul23.05.2026, 09:39Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenNeuer Sonderbeauftragter: Mohammad Bagher Ghalibaf soll die Be...
•Er dürfte versuchen, Xi gegen Trump auszuspielen.
•Es geht um Öl und Waffen.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Kaum war Donald Trump vergangene Woche aus Peking abgereist, begann Iran damit, China zu umwerben.
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Nach Trumps Pekingreise : Wie Iran um China buhltVon Friederike Böge, Istanbul23.05.2026, 09:39Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenNeuer Sonderbeauftragter: Mohammad Bagher Ghalibaf soll die Beziehungen zu China vertiefen.Khane Melat/dpaTeherans neuer Sonderbeauftragte für China ist ein mächtiger Mann. Er dürfte versuchen, Xi gegen Trump auszuspielen. Es geht um Öl und Waffen.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Kaum war Donald Trump vergangene Woche aus Peking abgereist, begann Iran damit, China zu umwerben. Zwei Tage nach dem Treffen des amerikanischen Präsidenten mit dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping verkündete Teheran, dass der einflussreiche Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf zum Sonderbeauftragten der Islamischen Republik für China ernannt worden sei. Es folgten etliche Berichte in Staatsmedien, die die Bedeutung dieser Personalie unterstrichen.Das Onlinemedium „Nour News“, das dem nationalen Sicherheitsrat nahesteht, sprach von einem „strategischen Signal, dass Iran seine Beziehungen zu China von einer rein wirtschaftlichen Partnerschaft auf die Ebene einer ranghohen, mehrschichtigen geopolitischen Allianz anhebt“. Die Personalie sei Teil einer „Verschiebung hin zu einer asienzentrierten Außenpolitik“, die beeinflusst sei von globalen Machtverschiebungen, Misstrauen gegenüber dem Westen und dem iranischen Wunsch „nach stabileren wirtschaftlichen und politischen Partnerschaften“. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Es fiel auf, dass die unilaterale Aufwertung der Beziehungen nicht verkündet wurde, als Außenminister Abbas Araghchi vor zwei Wochen in Peking war. Offenbar wollte man erst das Ergebnis des Treffens zwischen Xi und Trump abwarten. Zudem scheint das Außenministerium in dieser Frage nicht federführend zu sein. Schon die jüngsten Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten hatte nicht Araghchi geführt, sondern ebenfalls Ghalibaf.Schon 2021 unterze...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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