Nach dem 7. Oktober: Wenn sich Islamisten und Linksextreme vernetzen
•Oktober : Wenn sich Islamisten und Linksextreme vernetzenVon Timo Steppat, Wiesbaden27.04.2026, 15:51Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenTeilnehmer der „United4Gaza“-Demo im August vergangenen...
•Extremisten knüpften an antisemitische Verschwörungen aus dem Mittelalter an.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Auch nach der Friedensvereinbarung zwischen Israel und der...
•Das drücke sich in Demonstrationen aus, vor allem aber im Verbreiten von Botschaften in sozialen Medien, der Vernetzung von Gruppen in diesem Feld und der hohen Zahl antisemitisch motivierter Straftat...
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Nach dem 7. Oktober : Wenn sich Islamisten und Linksextreme vernetzenVon Timo Steppat, Wiesbaden27.04.2026, 15:51Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenTeilnehmer der „United4Gaza“-Demo im August vergangenen Jahres in FrankfurtLucas BäumlDer hessische Verfassungsschutz hat Demonstrationen nach dem 7. Oktober analysiert. Extremisten knüpften an antisemitische Verschwörungen aus dem Mittelalter an.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Auch nach der Friedensvereinbarung zwischen Israel und der Hamas im vergangenen Jahr beobachtet der hessische Verfassungsschutz ein „gleichbleibend hohes“ antisemitisches Geschehen. Das drücke sich in Demonstrationen aus, vor allem aber im Verbreiten von Botschaften in sozialen Medien, der Vernetzung von Gruppen in diesem Feld und der hohen Zahl antisemitisch motivierter Straftaten. Das sagte der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV), Bernd Neumann, bei der Vorstellung einer Studie am Montag in Wiesbaden.Die Studie des LfV untersucht das Protestgeschehen in Hessen in den vier Monaten nach dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Demnach gab es deutliche Verbindungen zwischen der linksextremistischen und der islamistischen Szene. Zwar sei in Hessen keine „Querfront“ beider Milieus nachweisbar, die es in Berlin in Form einer strategischen Zusammenarbeit gebe, sagte Studienautorin Annika Schleinzer. Eine Annäherung der extremen Linken an islamistische Veranstaltungen sei aber deutlich dokumentiert worden.Angriff als „gelungene Widerstandsaktion“ gefeiertDeutsche und türkische antiimperialistische Gruppen hätten sich über „antisemitische Brückennarrative“ vernetzt. Die Verfassungsschützer haben anhand öffentlich zugänglicher Quellen die Botschaften auf Demonstrationen und die Kommunikation zentraler Akteure in sozialen Medien untersucht. Dabei zeigte sich, dass der Angriff der Hamas mit rund 1200 Toten als „gelungene Widerstandsaktion“ in der Szene „gefeiert und als notwendig“ dargest...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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