Mythos: Banken und Behörden prüfen Cyberrisiken durch neue KI
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Mythos : Banken und Behörden prüfen Cyberrisiken durch neue KI17.04.2026, 11:26Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenEs gibt viele Risiken.Janek StempelDas Anthropic-Modell Mythos ist so leistungsstark, dass die Warnungen lauter werden. Worum geht es dabei?Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die wachsende Gefahr einer Flut von Hackerangriffen durch eine neue KI-Generation ruft den deutschen Bankenverband und die Behörden auf den Plan. „Wir tauschen uns mit unseren Mitgliedsinstituten sowie dem Bundesfinanzministerium, der Bafin und der Bundesbank über Mythos, das neue KI-Modell von Anthropic, aus“, sagte Kolja Gabriel, der Technologiechef des deutschen Bankenverbandes, am Donnerstag.Die Weiterentwicklung des Sprachmodells Claude zeichnet sich durch verbesserte Fähigkeiten zum Aufspüren und Ausnutzen von Schwachstellen in Computerprogrammen aus. Anthropic verzichtet daher vorerst auf die Veröffentlichung von Mythos. Stattdessen sollen ausgewählte Nutzer vorab die Gelegenheit erhalten, ihre Produkte auf Sicherheitslücken zu prüfen.„Mythos wird von IT-Sicherheitsfirmen kontrolliert eingesetzt, um mögliche Schwachstellen schnellstmöglich zu schließen“, erläuterte Gabriel. „Wir erwarten zeitnah eine Reihe von Software-Updates und verfolgen die Entwicklungen mit hoher Aufmerksamkeit.“ Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) beschäftigt sich nach eigenen Aussagen intensiv mit diesem Thema. Sie stehe auch mit ausländischen Behörden und Branchenvertretern in Kontakt.Mehr zum Thema premium KI-GedächtnisDas größte Problem der KI: die Vergesslichkeit