Mögliche Koalitionseinigung: CDU setzt auf „3+1“-Modell im Frankfurter Römer
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Mögliche Koalitionseinigung : CDU setzt auf „3+1“-Modell im Frankfurter RömerVon Mechthild Harting, Rainer Schulze26.05.2026, 16:34Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenVertreter des „Frankfurter Modells“: Die SPD-Parteispitze mit Kolja Müller und Ina Hartwig, die Grünen-Sprecher mit Burkhard Schwetje und Tara Moradi, CDU-Parteichef Nils Kößler und seine Stellvertreterin Susanne Serke, die Parteispitze von Volt mit Veronika Dörffler und Chris PfaffJanek StempelIn Frankfurt scheint es ernst zu werden: CDU, Grüne, SPD und Volt wollen eine „Vernunftehe“ eingehen. Mitte Juni soll der Koalitionsvertrag vorliegen.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Neun Wochen nach den hessischen Kommunalwahlen hat die Frankfurter CDU als Wahlsiegerin erstmals einen „Zwischenstand“ zur künftigen Zusammenarbeit im Römer präsentiert und angekündigt, bis Mitte Juni ein Ergebnis vorlegen zu wollen. Danach strebt die CDU nun eine Drei-Parteien-Koalition mit Grünen und SPD an, ergänzt um die Partei Volt, die als Kooperationspartner angebunden sein soll. CDU-Parteichef Nils Kößler nennt es das „Frankfurter Modell 3+1“.Unmittelbar nach der Wahl hatte die CDU gemeinsam mit SPD, FDP und Volt die neue Stadtregierung stellen wollen. Doch Volt ließ die Sondierungsgespräche Anfang April platzen. Seitdem sucht die CDU nach einem mehrheitsfähigen Bündnis für Frankfurt. Sie favorisierte zunächst ein Kenia-Bündnis, zu dem die Grünen aber nicht ohne Volt bereit waren. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Die jetzt gefundene Lösung, Volt als weiteren Partner hinzuzunehmen, ohne die Stimmen der Partei für eine Mehrheit im Stadtparlament zu benötigen, bezeichnete Kößler als „Unikum“ und ergänzte: „Das ist nicht unser Wunsch gewesen.“ Seine Stellvertreterin Susanne Serke hob hervor, dass die jetzt gefundene Konstellation „keine Liebesheirat, sondern eine Vernunftehe“ sei. Jeder der Partner sei Kompromisse eingegangen, „die dem eine...



