Mission saubere Hauptstadt - Touristen sollen den Müll in Berlin aufsammeln
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Mission saubere Hauptstadt: Touristen sollen den Müll in Berlin aufsammelnGratisfahrten mit dem Kajak auf der Spree und dabei Müll aus dem Wasser fischen sind eine Umweltidee, die mit „Green Kayak“ schon getestet wurdeFoto: picture alliance/dpaHildburgBruns14.04.2026 - 07:39 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Die Müllhauptstadt Berlin sammelt Ideen gegen die vielen ärgerlichen Dreckecken. Die neueste: Im Sommer sollen Touristen Abfälle aus der Spree fischen und dafür mit Gutscheinen belohnt werden. Die Gäste können sparen, die Stadt wird sauberer – so der Gedanke.Noch vor Pfingsten soll das Tourismuskonzept „BerlinPay“ vorgestellt werden: „Wir wollen uns ein Beispiel am sehr sauberen Kopenhagen nehmen“, sagt Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (47, SPD). Ähnlich wie beim dänischen „CopenPay“ werden derzeit Kooperationspartner für Putz-Urlaub an und auf Berliner Gewässern gesucht. (Dänemark lockt die fleißigen Touristen mit Gratis-Eintritt, Führungen, einem Cocktail oder Kaffee.)Zudem plant Berlin einen „Einstellungs-Turbo“ für Müllsheriffs. Diskutiert wird auch eine Verpackungssteuer, die das benachbarte Potsdam bereits im Juli für rund 650 Gastrobetriebe einführt (z.B. 50 Cent je To-Go-Becher, 20 Cent für Besteck).„Wer seinen Müll einfach auf die Straße wirft, wirft auch ein Stück Respekt vor unserer Stadt weg. Und das geht nicht“, beklagt die Wirtschaftssenatorin das Müllproblem. Die Stadtreinigung BSR musste 2025 allein 13 Millionen Euro für die Entsorgung illegal abgelagerter Abfälle ausgeben.Bußgelder stark erhöhtDer erste Konter des CDU/SPD-Senats: Müllsünder werden seit Ende letzten Jahres mit höheren Bußgeldern bestraft. So kostet etwa ein weggeworfener Einwegbecher 250 Euro (vorher 55), beim Gassigehen nicht entsorgter Hundekot ab 80 Euro (55).„Wenn wir es hinbekommen, dass Berlin wieder sauberer und lebenswerter wird, dann wird das auch international wahrgenommen und sicherlich auch wieder den einen oder anderen noch stärker...





