Ministerin in Peking: Reiche betont Bedeutung fairer Wettbewerbsbedingungen
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Ministerin in Peking : Reiche betont Bedeutung fairer Wettbewerbsbedingungen27.05.2026, 04:31Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenWirtschaftsministerin Katherina Reiche mit dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao am Mittwoch in PekingdpaMit Konzernchefs im Tross beginnt die deutsche Wirtschaftsministerin ihren China-Besuch. Die Liste der Konfliktpunkte mit dem wichtigen, aber schwierigen Handelspartner ist lang. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat bei ihrem China-Besuch faire Wettbewerbsbedingungen für deutsche Unternehmen angemahnt. „Wettbewerb ist uns nicht fremd. Wettbewerb bringt uns nach vorn“, sagte die CDU-Politikerin zum Auftakt eines Treffens mit Chinas Handelsminister Wang Wentao in Peking. Wettbewerb müsse aber auch so ausgestaltet sein, dass er zu beiderseitigem Nutzen und transparent sei.Reiche betonte, dass „Reziprozität“ das Leitprinzip der Bundesregierung sei und bleibe. Gemeint ist damit, dass Unternehmen in beiden Ländern möglichst vergleichbare Marktzugangs- und Wettbewerbsbedingungen haben sollen.Lieferketten und Seltene ErdenSie hoffe, mit Wang unter anderem über Lieferketten, den Zugang zu Seltenen Erden und Marktzugangsbedingungen sprechen zu können, sagte die Ministerin. Dabei gehe es auch darum, wie China Unternehmen unterstütze, wie Deutschland Unternehmen unterstütze und wie sich beides „in einen ausbalancierten Zustand“ bringen lasse. Reiche hob hervor, dass China in den vergangenen Jahren weltweit enorm investiert habe. Zugleich verwies sie auf den großen chinesischen Handelsbilanzüberschuss von rund 1,2 Billionen Euro.In Peking sitzen sich die Delegationen um Katherina Reiche und um Wang Wentao gegenüber.dpaZum Auftakt ihres China-Besuchs hatte Reiche für einen „vertrauensvollen und offenen Austausch“ geworben. Dieser sei ihr „sehr, sehr wichtig“, sagte sie bei einem Treffen mit Zhou Haibing, einem Vizeminister der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform....





