Merz und der Krieg: Was wir verteidigen
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Merz und der Krieg : Was wir verteidigen Ein Kommentar von Reinhard Müller27.04.2026, 18:45Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenDer Kanzler spricht Klartext. Hier im Carolus-Magnus-Gymnasium in MarsbergReutersIst die fehlende Klarheit der Lage der Grund für mehr präventive Kriegsdienstverweigerung? Es geht freilich nicht um Abenteuer, sondern um unser Land. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Bundeskanzler Friedrich Merz hat – vor Schülern im heimischen Sauerland – noch einmal überdeutlich gemacht, warum er sich den Krieg der USA gegen Iran nicht zu eigen machen kann: Die Amerikaner seien „ganz offensichtlich ohne jede Strategie in diesen Krieg gegangen“, während die Iraner nun „sehr geschickt nicht verhandeln“. Der Kanzler fügte offenherzig hinzu: „Da wird eine ganze Nation gedemütigt durch die iranische Staatsführung.“Ziemlich „vertrackt“ in der Tat, da auch uns dieser Krieg „sehr viel Geld“ koste. So ist die Lage, auch wenn sie nicht unbedingt so offen ausgesprochen werden muss, wie es jetzt der Kanzler getan hat.Das deutsche WesenDeutschland ist bereit zu helfen: mit Minensuchbooten, wenn es sein muss, damit das Öl wieder fließen kann. Aber natürlich erst, wenn die Kampfhandlungen beendet sind. Ist diese fehlende Klarheit, die dem neuen deutschen Wesen innezuwohnen scheint, Grund für die anscheinend zunehmende Zahl von Kriegsdienstverweigerern?Mehr zum ThemaOhne tragfähige AlternativeKritik an Merz wegen Renten-Aussagen





