Mehr Kosten, weniger Stau - Schweiz plant neue Gebühr für Urlauber
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Mehr Kosten, weniger Stau: Schweiz plant neue Gebühr für Urlauber In der Schweiz drohen vor allem zu Ferienzeiten oft Staus Foto: Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa12.04.2026 - 19:42 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenDie Schweiz macht Ernst mit Transit-Fahrern – und rückt einer neuen Gebühr einen entscheidenden Schritt näher. Der Nationalrat hat klar für eine zusätzliche Abgabe für Autofahrer gestimmt, die das Land nur durchqueren. Wird die Gebühr tatsächlich eingeführt, heißt das: Wer mit dem Auto ohne Übernachtung durch die Schweiz nach Italien oder Südfrankreich fährt, müsste dann künftig mehr zahlen. Damit wollen die Schweizer offiziell den Transitverkehr verringern und die hohe Belastung ihres Straßennetzes senken. Die Einnahmen sollen direkt in die Nationalstraßen investiert werden. Medienberichten zufolge könnten Autofahrer künftig rund 21 Schweizer Franken (ca. 23 Euro) pro Fahrt zahlen, wenn sie ohne Übernachtung das Land durchqueren. Die Fahrzeuge sollen von Kameras bei der Ein- und Ausreise automatisch gescannt werden.Aber: In den offiziellen Parlamentsmitteilungen der Schweiz werden hingegen weder konkrete Preise noch Details zur Umsetzung genannt. Mehr zum ThemaVoll im Trend: Schoggi-Reisen locken Millionen in die SchweizSie ist süss, sie ist weltberühmt – und spült Milliarden in die Kassen: Schweizer Schokolade.Schon jetzt besteht für die Schweiz eine Vignettenpflicht auf Autobahnen und Nationalstraßen (Jahresvignette aktuell: 44,50 Euro). Die Transitgebühr käme obendrauf.Politiker fordern Ende des „Billig-Korridors“Befürworter sehen in der Abgabe ein wirksames Mittel gegen übermäßigen Transitverkehr. Die Schweizer Politikerin Heidi Z’graggen betonte laut Parlamentsmitteilung: „Die Schweiz darf kein Billig-Korridor für den Transitverkehr sein.“ Politiker Marco Chiesa stellte klar, es gehe nicht um Bestrafung, sondern um Verkehrslenkung und eine gerechtere Kostenverteilung. Eingeführt ist die Gebühr damit aber noch nicht: Nun muss der Bundesrat erst...





