Mehr als 300 Städte betroffen - Fernbus-Anbieter stellt Liniennetz ein
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Mehr als 300 Städte betroffen: Bekannter Fernbus-Anbieter stellt Liniennetz ein Ein BlaBlaCar-Fernbus auf dem Weg in die deutsche HauptstadtFoto: picture alliance/dpaMarcusHellwig23.04.2026 - 13:39 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenParis/Berlin – Es ist ein Rückschlag für das erschwingliche Reisen mit dem Bus in Europa. Der französische Fernbus-Anbieter BlaBlaCar hat angekündigt, sein nationales und internationales Liniennetz mit Verbindungen in über 300 europäische Städte einzustellen. Als Grund nennt das Unternehmen den harten Wettbewerb, in dem es sich nicht mehr behaupten könne.Ein profitabler Betrieb sei, so das Unternehmen, aufgrund der stark steigenden Kosten nicht mehr möglich. Von der Entscheidung sind in Deutschland u. a. Strecken von Köln, Düsseldorf, Stuttgart, München und Frankfurt nach Paris und mehrere innerdeutsche Strecken betroffen.Warum der Fernbusbetrieb beendet wird„Der Fahrpersonalmangel spitzt sich dank der demografischen Entwicklung weiter zu, die Personalkosten steigen und die bürokratischen Anforderungen nehmen kontinuierlich zu“, erklärt Luca Roggenkamp, Sprecher des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmen (BDO), gegenüber BILD den hart umkämpften Reisebus-Markt. An einem Busbahnhof warten Passagiere auf das Boarding für ihren BlaBlaCar-FernbusFoto: picture alliance/Hans LucasRoggenkamp: „Im Fern- und Reisebusverkehr wird der Bus im Vergleich zu Bahn- und Flugverkehr steuerlich erheblich benachteiligt. Beim Zug fällt nur ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz an, beim internationalen Luftverkehr wird gar keine Mehrwertsteuer fällig. Dagegen muss beim Reisebusbereich der volle Satz bezahlt werden.“Mehr zum ThemaHohe Energiepreise: Bäckerei-Kette mit 12 Filialen pleiteDer Familienbetrieb mit 150 Mitarbeitern musste Insolvenz anmelden.Wie es für das Unternehmen weitergehtDer Fernbus-Anbieter BlaBlaCar drängte mit extrem günstigen Ticketpreisen – auf ausgewählten Strecken wurden Sitzplätze für nur 99 Cent angeboten – auf den Markt...




