Massive Kritik an Tabaksteuer-Erhöhung - Klingbeils Beamte warnen vor Steuer-Einbruch
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Massive Kritik an Tabaksteuer-Erhöhung: Klingbeils Beamte warnen vor Steuer-EinbruchDer Zoll warnt Finanzminister Lars Klingbeil (48, SPD) vor explodierendem Zigaretten-SchwarzmarktFoto: Sebastian Christoph Gollnow/dpaFelixRupprecht18.04.2026 - 14:36 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Die Regierung will den Bonus zur Spritpreis-Entlastung (1000 Euro steuer- und abgabenfrei für Beschäftigte) mit einer Steuererhöhung für Tabakprodukte finanzieren. Doch Experten warnen vor der Maßnahme: Sowohl die Beamten der Zollbehörden als auch der Ökonom und Ifo-Präsident Professor Clemens Fuest machen klar, dass sie die Rechnung für nicht tragfähig halten.Fuest zu BILD: „Eine höhere Tabaksteuer führt dazu, dass weniger geraucht wird und der Schwarzmarkt wächst. Deshalb ist es schwierig, die Einnahmen aus der Tabaksteuer dauerhaft zu erhöhen.“ Thomas Liebel, Bundesvorsitzender der Deutschen Zoll- und Finanzgewerkschaft BDZ, sagte zu BILD: „Drastische Tabaksteuer-Erhöhungen ohne eine gleichzeitige Stärkung des Steuervollzugs wirken faktisch wie ein Konjunkturprogramm für die Organisierte Kriminalität.“Mehr zum ThemaSteuerzahlerbund warnt: „Regierung wird Tabaksteuer-Erhöhung bereuen“Beispiel Frankreich: Höhere Tabaksteuer führt zu mehr Schmuggel und Steuerausfällen.Steigende Preise würden nicht automatisch zu weniger Konsum oder mehr Einnahmen führen, sondern häufig zu Ausweichbewegungen in den Schwarzmarkt. Das zeige die Erfahrung der letzten Jahre. Liebel stellt klar: „Entscheidend ist daher nicht die Steuerhöhe, sondern ob sie auch praktisch durch den Zoll durchgesetzt werden kann.“ Fuest bekräftigt: „Kurzfristig ist mit Mehreinnahmen zu rechnen, mittelfristig werden Ausweichreaktionen dazu führen, dass die Mehreinnahmen erodieren.“Hintergrund: Der illegale Tabakmarkt wird längst von professionell organisierten Banden dominiert. Das zeigt sich besonders deutlich am Anstieg illegaler Zigarettenfabriken in Deutschland. Dabei handelt es sich nicht mehr um improv...




