Marineminister muss gehen: Der interne Krieg im Pentagon
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Marineminister muss gehen : Der interne Krieg im Pentagon Ein Kommentar von Nikolas Busse23.04.2026, 17:30Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenDer amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth am 16. April auf einer Pressekonferenz im PentagondpaVerteidigungsminister Hegseth feuert immer mehr Verantwortliche in seinem Haus. Militärisch stärker wird Amerika dadurch nicht. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Für den Irankrieg hat es wenig Bedeutung, dass Verteidigungsminister Hegseth seinen Marineminister entlassen hat. Der Marineminister ist für die Verwaltung und Organisation der US-Marine (und der Marineinfanterie) zuständig, nicht für die operative Führung.Der Vorgang steht dafür, dass im Pentagon derzeit auch ein interner Krieg tobt: Hegseth gegen die Führung des Hauses. Der entlassene Marineminister ist einer von Trumps reichen Nachbarn in Florida. Zum Verhängnis soll ihm geworden sein, dass er den Plan für neue Schlachtschiffe, die „Trump-Klasse“, direkt mit dem Präsidenten ausheckte, unter Umgehung von Hegseth. Nun ja, Intrige ist was für Könner, das galt bei Hofe schon immer.Gegen eine woke KulturHegseths Feldzug im eigenen Hause richtet sich ansonsten gegen eine dort angeblich vorherrschende woke Kultur, die er nicht nur mit Fitnessvideos bekämpft. Gut zwei Dutzend hohe Offiziere hat er schon gefeuert, und er verhinderte Beförderungen. Darunter waren einige Schwarze und Frauen. Dass für den Aufstieg Leistung und nicht Identität den Ausschlag geben sollte, ist ein berechtigtes Anliegen, es darf aber nicht wieder in Diskriminierung umschlagen.Mehr zum ThemaLiveblog USA unter TrumpStreit über Neuzuschnitt von Wahlkreisen in Virginia eskaliert