Mail von Martenstein - Sehr geehrte Monika Schnitzer,
•Mail von Martenstein: Sehr geehrte Monika Schnitzer, …Harald Martenstein (72) schreibt die tägliche Kolumne in BILDFoto: Niels Starnick/BILDHarald Martenstein13.04.2026 - 07:00 Uhr TTS-Player überspri...
•Sie beraten unsere Regierung.Können Sie sich vorstellen, als Familie mit einem Bruttoeinkommen von 35.000 Euro klarzukommen?
•Wenn das Ehegattensplitting abgeschafft wird, wie die SPD es anpeilt, müssten solche Paare in Zukunft 2200 Euro mehr an Steuern zahlen.Für viele wird es nicht mehr möglich sein, ihre Kinder zu betreue...
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Mail von Martenstein: Sehr geehrte Monika Schnitzer, …Harald Martenstein (72) schreibt die tägliche Kolumne in BILDFoto: Niels Starnick/BILDHarald Martenstein13.04.2026 - 07:00 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenSie sind Professorin und gehören zu den „Wirtschaftsweisen“. Sie beraten unsere Regierung.Können Sie sich vorstellen, als Familie mit einem Bruttoeinkommen von 35.000 Euro klarzukommen? Wenn das Ehegattensplitting abgeschafft wird, wie die SPD es anpeilt, müssten solche Paare in Zukunft 2200 Euro mehr an Steuern zahlen.Für viele wird es nicht mehr möglich sein, ihre Kinder zu betreuen. Beide müssen ganztags arbeiten. Es ist keine Entscheidung, es ist Zwang. Lebensmittel sind teuer geworden. Mieten steigen. Benzinpreise sind explodiert.Sie haben gesagt: „Die meisten können diese hohen Spritpreise verkraften.“ Dies sei „für die wenigsten existenzbedrohend“. Die Leute sollten halt „weniger fahren“.Wie sollen die Leute ihre Einkäufe vom Großmarkt nach Hause bringen, Frau Schnitzer? Anderswo ist es zu teuer. Wie kommen die Kinder in die Kita? Nicht jeder hat eine Altbauwohnung in der Innenstadt.Mehr zum ThemaBILD-Kolumne von Martenstein startet : „Ich bin gerne umstritten“Harald Martenstein übernimmt BILD-Kolumne und betont die Wichtigkeit von Meinungsfreiheit.Ich glaube nicht, dass Sie herzlos sind. Ich glaube, Sie wohnen in einem Elfenbeinturm. Warum berät kein Normalverdiener die Wirtschaftsweisen?Sicher: Es ist nicht existenzbedrohend, die kleinen Freuden nicht mehr bezahlen zu können, Ausflug, Dönerimbiss, Netflix.Aber man will doch mehr vom Leben als nur Arbeit und die nackte Existenz. Man will so leben, wie einst die Eltern es konnten. Hochachtungsvoll Ihr Harald MartensteinHaben Sie eine Meinung zu dieser Kolumne? Hier können Sie Harald Martenstein eine Mail schreiben. Hinweis: BILD behält sich vor, Leserbriefe an Herrn Martenstein zu veröffentlichen und zu kürzen. Informationen zum Datenschutz finden Sie unter www.bild.de/corporate-site/daten...المصدر: Bild | Source: Bild
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