Lockerung der Sanktionen?: Ein Anreiz für Iran
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Lockerung der Sanktionen? : Ein Anreiz für Iran Ein Kommentar von Nikolas Busse25.04.2026, 08:32Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenDie Straße von Hormus am FreitagReutersDie Bundesregierung will im Irankonflikt wieder ins Spiel kommen. Aber für die alt-neue Führung in Teheran bleibt Trump entscheidend. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Europa hat nichts zu sagen in der Krise am Golf, und das liegt nicht nur an Trump. „Das ist nicht unser Krieg“ zu sagen, bringt Punkte in der Innenpolitik, aber nicht auf dem geopolitischen Parkett. Die Bundesregierung versucht es jetzt immerhin mit althergebrachter Diplomatie.Ihr Angebot, die europäischen Sanktionen zu lockern, wenn es zu einer „umfassenden Übereinkunft“ kommen sollte, will mit Anreizen das erreichen, was der amerikanische Präsident mit Gewalt versucht: die alt-neue iranische Führung dazu zu bewegen, die militärisch nutzbaren Teile ihres Atomprogramms aufzugeben und die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Eine gemeinsame transatlantische Strategie ist das aber noch lange nicht, dafür ist Trump viel zu selbstherrlich und zu wankelmütig.Teheran zur Umkehr bewegenLetztlich ist das Berliner Angebot nichts anderes als die Bekräftigung der Lage von vor dem Krieg. Die europäischen Sanktionen hatten schon immer zum Ziel, Teheran auf diversen Feldern zur Umkehr zu bewegen: beim Atomprogramm, in der Rüstung, bei terroristischen Aktivitäten und bei den Menschenrechten.Mehr zum ThemaLiveblog IrankriegBundeswehr entsendet Minensucher vorsorglich ins Mittelmeer





