Leere sozialkassen: Wann meutert die Jugend?
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Leere sozialkassen : Wann meutert die Jugend? Ein Kommentar von Christian Geinitz27.05.2026, 17:42Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenWo bleibt die Wirtschaftlichkeit?Picture AllianceDie Bundesregierung sollte endlich die guten Ratschläge der Ökonomen aufgreifen. Sonst droht eine Radikalisierung der Nachgeborenen und Beitragszahler. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Rente, Gesundheit und Pflege sind nicht nur Themen für alte Leute, im Gegenteil. Wenn Deutschland seine Sozialversicherungssysteme nicht umbaut, werden Kinder und Enkel die Zeche zahlen. Die Warnung des Sachverständigenrats könnte lauter nicht sein: Deutschland verfrühstückt seine Zukunft, falls es in den Reformen nicht Nägel mit Köpfen macht.Jetzt ruhen alle Hoffnungen auf der Rentenkommission, die ihre Vorschläge Ende Juni vorlegen will, sowie auf den Gesetzentwürfen von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zur Stabilisierung der Kranken- und Pflegekassen. In diesen Versicherungszweigen ist die Lage besonders brenzlich. Bei allenfalls gleichbleibender Versorgung gehen die Beitragssätze durch die Decke. In der Pflege steigen zusätzlich noch die privat oder vom Sozialamt aufzubringenden Eigenanteile in den Heimen. Alt und gebrechlich zu werden, wird immer teurer und belastet nicht nur die Betroffenen, sondern auch die, die sie im Hier und Jetzt finanzieren, einschließlich der ohnehin gebeutelten Arbeitgeber.Mehr zum ThemaTrotz Warkens SpargesetzenArbeitgeber erwarten steigende, nicht fallende Kassenbeiträge





