Künstlerin Marisol: In der Spirale eines wilden Lebens
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FAZ+Künstlerin Marisol : In der Spirale eines wilden LebensVon Stefan Trinks28.04.2026, 10:41Lesezeit: 5 Min.Bildbeschreibung ausklappenTrumps Vorläufer: Obwohl im Auftrag des Magazins „Life“ entstanden, nimmt Marisols „John Wayne“ von 1963 ebenso blindwütiges Geschieße und Werbeoptikgesicht den „American Way of Life“ aufs Korn wie viele andere ihrer subtilen Bildsatiren.Kunsthaus / Colorado Springs Fine Arts Center at Colorado CollegeJohn Wayne oder die Spiegelung des Selbst im Tiefseefisch: Die zu Unrecht vergessene Künstlerin Marisol wird im Züricher Kunsthaus wiederentdeckt. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die venezolanische Künstlerin Marisol kennen heute meist nur noch jene, die sie von den Sechziger- bis in die Achtzigerjahre auf der Documenta in Kassel oder auf der Biennale in Venedig neben ihrem Freund Andy Warhol (dessen Fotografie von ihr und ein Klimt’scher Kuss-Film Anfang und Ende der Schau markieren), neben Roy Lichtenstein und anderen Pop-Artisten mit ihren Skulpturen und Bildern an derselben Wand hängen sahen. Nachgeborenen sagt der aus María Sol Escobar kondensierte Kunstname meist nichts mehr. Was bedauerlich ist, denn nicht nur besetzen ihre skulpturalen Werke eine absolut eigenständige Position in der Kunstgeschichte; sie bearbeitete auch bereits in den Sechzigern Fragen der Ökologie, erzwungener Migration sowie des prekären Stands der Frauen, die heute noch und wieder auf den Nägeln brennen. FAZ+ Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 € Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 € Mit einem Klick online kündbar WEITER WEITER Login Das Beste von FAZ+FAZ+„Das einstige Pilzwissen der Menschheit ist im Wesentlichen verloren“FAZ+Hype um Vitalpilze: „Das einstige Pilzwissen der Menschheit ist im Wesentlichen verloren“ Heilpilze sollen gegen Erschöpfung, Erkältung und sogar schlimme Krankheiten helfen. Für Anbieter ist das ein gutes Geschäft. Was ist daran...





