Kritik an Politik Israels: Umkämpfter „Zionismus“
•Kritik an Politik Israels : Umkämpfter „Zionismus“Von Christian Meier, Tel Aviv13.05.2026, 13:43Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenDavid Ben Gurion (Mitte) singt mit Mitgliedern der provisoris...
•Mai 1948 in Tel Aviv)dpaDen Zionismus gibt es so lange wie seine Gegner.
•Doch die Verbindung von Zionismus und radikalem Judentum prägt Israel immer stärker.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die Geschichte des Zionismus ist auch die Geschichte...
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Kritik an Politik Israels : Umkämpfter „Zionismus“Von Christian Meier, Tel Aviv13.05.2026, 13:43Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenDavid Ben Gurion (Mitte) singt mit Mitgliedern der provisorischen Regierung die israelische Nationalhymne (Aufnahme vom 14. Mai 1948 in Tel Aviv)dpaDen Zionismus gibt es so lange wie seine Gegner. Doch die Verbindung von Zionismus und radikalem Judentum prägt Israel immer stärker.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die Geschichte des Zionismus ist auch die Geschichte seiner Ablehnung. Als Theodor Herzl 1897 auf der Suche nach einem Austragungsort für seinen geplanten ersten Zionistenkongress war, hatte er München im Sinn. Der Allgemeine Rabbiner-Verband in Deutschland, eine Vorgängerorganisation des Zentralrats der Juden, und die Israelitische Kultusgemeinde München protestierten jedoch lautstark, sodass der österreichische Journalist und Autor des Buches „Der Judenstaat“ nach Basel ausweichen musste.Sein Plan, durch die Gründung eines eigenen Staates eine „moderne Lösung der Judenfrage“ zu finden, stieß zu Beginn auf Hohn und Spott – und auf Besorgnis. Viele jüdische Bürger mittel- und westeuropäischer Länder sahen ihre Assimilationsbemühungen bedroht. Orthodoxe Juden wiederum betrachteten die Idee, selbst einen jüdischen Staat zu gründen, als Gotteslästerung. Herzl blieb unbeirrt. Es gelang ihm, die bestehenden nationaljüdischen Strömungen zu organisieren. Die Aktivitäten der Zionisten – Organisation von Einwanderung nach Palästina und Landkauf sowie Werben um diplomatische Unterstützung bei Großmächten – blieben aber von Widerspruch begleitet. Als der britische Außenminister Arthur Balfour 1917 die Balfour-Erklärung abgab, warnte das einzige jüdische Kabinettsmitglied, Indien-Minister Edwin Montagu, die Unterstützung der Idee einer „nationalen Heimstätte“ für die Juden sei „in ihrer Wirkung antisemitisch“. Auch von den Bewohnern der für diese Heimstätte vorgesehenen Gebiete, den Arabern Palästinas,...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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