Krawalle in Stadien: Wenn es brennt, sollte das Spiel vorbei sein
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Krawalle in Stadien : Wenn es brennt, sollte das Spiel vorbei sein Ein Kommentar von Stephan Löwenstein07.04.2026, 19:37Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenSpiel in der 2. Bundesliga zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC am 4. April im Rudolf-Harbig-Stadion in DresdendpaDer „Ultra“-Fanszene wird zu viel Macht zugebilligt. Wenn es um behördliche Auflagen geht, darf es für sie keinen Rabatt geben. Erst recht nicht für Pyrotechnik. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Nach den Ausschreitungen durch sogenannte Ultrafußballfans am vergangenen Wochenende in Dresden ist mal wieder davon die Rede, dass die Vereine in der Verantwortung stünden. Stadionverbote müssten konsequenter durchgesetzt, Auflagen klarer kommuniziert werden.Das greift viel zu kurz. Denn gleichzeitig ist wieder Beschwichtigendes zu hören: Das seien gar keine echten Fußballfans, die „Fankultur“ sei bedroht und müsse vor Missbrauch geschützt werden. Unter diesem Begriff wird nach wie vor einem durchsetzungswilligen und auffälligen, aber keineswegs überwiegenden Teil der Zuschauer eine Macht zugebilligt, die ihm nicht zukommen darf.Wenn es darum geht, behördliche Auflagen durchzusetzen, gibt es keinen Rabatt. Das gilt nicht zuletzt für Pyrotechnik, die auch jetzt bei den Dresdner Krawallen eine Rolle spielte. Deren Einsatz ist nicht Folklore, sondern massive Gesundheitsgefährdung. Darum ist er auch verboten. Dennoch gehören die Brandlichter und Rauchwolken zum Alltag in den Arenen. Seltsam, seltsam – wie kommt so viel Feuerwerk trotz Kontrollen ins Stadion?Mehr zum ThemaZweite BundesligaFan-Krawalle überschatten Hertha-Sieg





