Kommt Habecks Heiz-Hammer doch noch? - Bundesregierung verschiebt Heizungsgesetz
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Kommt Habecks Heiz-Hammer doch noch?: Bundesregierung verschiebt HeizungsgesetzEine Wärmepumpe erfüllt die Vorgaben des Heizungsgesetzes, das die Ampel-Regierung verabschiedet hatte. Es soll reformiert werden Foto: Daniel Reinhardt/dpa/dpa-tmnDaniel PuskepeleitisMit Material von dpa und AFP29.04.2026 - 19:24 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Kaum ein Gesetz der Ampel-Regierung hat für so viel Verunsicherung und Frust gesorgt – bei Hausbesitzern, Mietern und in der Energiebranche. Das „Heizungsgesetz“ aus dem Haus von Ex-Wirtschaftsminister Robert Habeck (56, Grüne) schreibt vor, dass neue Heizungen in größeren Städten ab Juli zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Die schwarz-rote Regierung will das umstrittene Gesetz kippen. Das wird aber wohl nicht mehr rechtzeitig klappen.Bei der Reform des Gebäudeenergiegesetzes, wie das Regelwerk offiziell heißt, kommt es zu Verzögerungen. Ende Februar hatten Union und SPD Eckpunkte für eine Überarbeitung vorgelegt. Es soll vor allem den Einbau von Gas- und Ölheizungen auch nach dem 1. Juli 2026 ermöglichen, wenn sie ab 2029 anteilig auf klimafreundliche Brennstoffe umgestellt werden können. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (52, CDU) hofft, dass das Gesetz im Mai ins Kabinett kommt.Als früherer Bundeswirtschaftsminister hat Robert Habeck (56, Grüne) das umstrittene Heizungsgesetz vorangetrieben Foto: picture alliance/Panama PicturesSicher ist das aber nicht. Deshalb hat das Ministerium jetzt die ursprüngliche Frist vom 1. Juli verlängert – zunächst bis zum 31. Oktober. Habecks Heizungsgesetz wird somit vorübergehend ausgesetzt. Ein Sprecher von Reiche sagte, es solle im Sommer keine Rechtsunsicherheit geben, falls das neue Gebäudemodernisierungsgesetz noch nicht zum 1. Juli in Kraft sein. Ziel beim neuen Gesetz sei ein zeitnaher Abschluss, Genauigkeit gehe aber vor Schnelligkeit.SPD pocht auf MieterschutzZu den Gründen der Verzögerungen äußerte sich der Ministeriu...





