Kolumne Gesundheitsmythen: Wie Cola auf die Stimmung schlägt
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Kolumne Gesundheitsmythen : Wie Cola auf die Stimmung schlägtVon Johanna Kuroczik05.05.2026, 07:26Lesezeit: 5 Min.Bildbeschreibung ausklappenMacht Limonade glücklich?Emil EichingerLimonaden und Energy Drinks führen zu Ängsten und Depressionen. Der Schlüssel liegt wohl in der Darmflora. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die Sonne scheint, man sitzt auf der Terrasse im Café, und es ist noch etwas zu früh für Aperol Spritz: Dann macht eine Cola mit Eis und Zitrone glücklich. Oder nicht? Immer wieder liest man, dass Softdrinks und Säfte nicht nur dick machen – sondern auch depressiv. Stimmt das?Dabei haben es Limonadenfans schon schwer genug, moralisch gesehen. Ihre Leidensgenossen sind alle, die gerne zu McDonald’s gehen oder ihren Kindern Spaghetti mit Ketchup servieren. Wie kann man nur, sagen die Blicke mancher, wenn man seinem Kind im Restaurant eine Cola bestellt. Hoch prozessiertes Teufelszeug, voller Zucker und künstlicher Geschmacksverstärker!20 Teelöffel Zucker auf einem halben LiterTatsächlich lässt sich gesundheitlich wenig schönreden an den süßen Limos. Energydrinks haben sogar Cola als Nummer-eins-Zuckerbombe den Rang abgelaufen mit rund 15 Gramm Zucker auf 100 Milliliter, womit ein halber Liter mit ganzen 20 Teelöffel Zucker knallt. Fast genauso viel enthält jedoch auch der unscheinbare, vermeintlich gesunde Traubensaft.Da braucht man nicht viel Kopfrechnen, um zu wissen, dass man davon nicht allzu viele Flaschen schlürfen kann, bevor man sein Tagespensum an Zucker erreicht hat. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt maximal 50 Gramm freien Zucker am Tag. Dazu zählt nicht etwa die Süße aus Obst oder Gemüse. Hier ist der Zucker an Pflanzenstoffe gebunden, weswegen er nur langsam ins Blut übergeht und somit weniger Unwesen im Körper treibt. Die 50-Gramm-Marke bezieht sich nur auf Extrazucker, ob in Schokoladeneis, Wurst oder eben Limonaden. Der Mensch braucht eigentlich überhaupt keinen zusätzlichen Zucker, über die Nahrung nimmt er schon g...




