Koalitionspoker in Frankfurt: CDU und Grüne reden wieder miteinander
•Koalitionspoker in Frankfurt : CDU und Grüne reden wieder miteinanderVon Günter Murr08.05.2026, 15:47Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenFunkstille beendet: Die Fraktionsvorsitzenden von CDU un...
•Die Idee, Dezernenten der Grünen abzuwählen, haben die Wahlsieger vorerst verworfen.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Nach wochenlangem Stillstand und gegenseitigen Vorwü...
•Die drei Parteien hätten zusammen eine deutliche Mehrheit von 57 der 93 Stadtverordneten.
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Koalitionspoker in Frankfurt : CDU und Grüne reden wieder miteinanderVon Günter Murr08.05.2026, 15:47Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenFunkstille beendet: Die Fraktionsvorsitzenden von CDU und Grünen, Nils Kößler und Katharina Knacker (hier am Wahlabend im Römer), treffen sich wieder zu Gesprächen.Lucas BäumlIn Frankfurt gibt es wieder Gespräche über die Zusammenarbeit von CDU, Grünen und SPD. Die Idee, Dezernenten der Grünen abzuwählen, haben die Wahlsieger vorerst verworfen.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Nach wochenlangem Stillstand und gegenseitigen Vorwürfen der Parteien geht es bei der Bildung einer neuen Stadtregierung in Frankfurt wieder voran: Am Donnerstagabend haben sich Vertreter von CDU, Grünen und SPD getroffen, um über eine Zusammenarbeit zu beraten. Die drei Parteien hätten zusammen eine deutliche Mehrheit von 57 der 93 Stadtverordneten. Weitere Gespräche soll es in der nächsten Woche geben. Zu den Inhalten wurde Vertraulichkeit vereinbart.Vor diesem Hintergrund wird die CDU zunächst davon absehen, die Abberufung einzelner Dezernenten der Grünen schon für die Sitzung des Stadtparlaments am 21. Mai zu beantragen. Parteichef Nils Kößler hatte einen solchen Antrag in dieser Woche als Option bezeichnet, falls sich die Grünen nicht gesprächsbereit zeigen sollten. „Während laufender Gespräche werden wir keinen Abwahlantrag stellen“, sagte Kößler am Freitag. „Das wäre nicht sachdienlich.“Gesprächstermine, zu denen die CDU eingeladen hatte, waren in den Tagen zuvor abgesagt worden, weil die Grünen darauf bestanden, die Partei Volt an einer Koalition zu beteiligen. CDU und SPD, die eine Zusammenarbeit bereits in Aussicht gestellt haben, lehnen das ab, weil die fünf Stimmen von Volt für eine Mehrheit nicht erforderlich wären. Kößler argumentiert, dass ein vierter Koalitionspartner die Zusammenarbeit nur unnötig erschweren würde. Inwiefern Volt dennoch eingebunden werden könnte, ist ebenso offen wie die Frage, ob die Ges...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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