Koalitionspoker im Römer: CDU und Grüne ringen um Macht und Posten
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Koalitionspoker im Römer : CDU und Grüne ringen um Macht und PostenVon Mechthild Harting, Günter Murr, Rainer Schulze10.06.2026, 14:30Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenNoch in Verhandlungen: Die Parteiführungen von SPD, Grünen und CDU haben sich bisher nicht über die Ressortverteilung im Magistrat verständigt.Janek StempelIn den Verhandlungen über die Bildung einer neuen Stadtregierung in Frankfurt haben sich die Parteien verhakt. Streit gibt es über die Verteilung der Zuständigkeiten.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die Entscheidung sollte in der Nacht zum Mittwoch fallen. Die finale Ressortverteilung in der neuen Frankfurter Stadtregierung von CDU, Grünen, SPD und Volt, die als „3+1“-Koalition firmiert, stand auf der Tagesordnung. Doch die Verhandlungen sind ins Stocken geraten und um 14 Stunden vertagt worden. Man habe sich „verhakt“, heißt es.Am Mittwoch um 10 Uhr sind nun CDU, Grüne und SPD, die eigentlichen Koalitionäre, an den Verhandlungstisch zurückgekehrt. „Die müssen jetzt alle drei aufeinander zugehen“, heißt es. Sonst scheitere dieser letzte Versuch einer Zusammenarbeit der Parteien der Mitte in Frankfurt, so die Einschätzung derer, die die Verhandlungen der sechs Gesprächspartner in dieser Endrunde, es sind die Parteivorsitzenden, eng verfolgen. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Die Zeit drängt. Am Mittwochnachmittag tagen die Fraktionen im Frankfurter Rathaus Römer; sie sollen dem in den vergangenen zwei Wochen – dem Vernehmen nach ohne größere Konflikte – verhandelten Koalitionsvertrag zustimmen. Insbesondere für die Grünen ist dieses Votum unabdingbare Voraussetzung für die geplante Zusammenarbeit. Am Samstag wollen die Grünen zudem die ebenso erforderliche Zustimmung ihrer Parteibasis zu der neuen Koalition einholen.Aktueller Streitpunkt ist die Forderung der Grünen, der zweitstärksten Fraktion im Römer, neben den ihnen bisher zugestandenen Ressorts für Sozial...

