Koalitionspläne in Frankfurt: Großes Misstrauen im Römer
•Koalitionspläne in Frankfurt : Großes Misstrauen im Römer Ein Kommentar von Manfred Köhler26.05.2026, 07:31Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenWer regiert mit wem – und wie?
•Die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag vergangener Woche.Maximilian von LachnerDie Absprachen zwischen CDU, Grünen, SPD und Volt im Frankfurter Römer lassen befürchten, dass das Reg...
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Koalitionspläne in Frankfurt : Großes Misstrauen im Römer Ein Kommentar von Manfred Köhler26.05.2026, 07:31Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenWer regiert mit wem – und wie? Die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag vergangener Woche.Maximilian von LachnerDie Absprachen zwischen CDU, Grünen, SPD und Volt im Frankfurter Römer lassen befürchten, dass das Regieren von Deutschlands fünftgrößter Stadt auf Jahre hinaus schwierig wird. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Das Misstrauen zwischen den Parteien ist zu spüren in den Verabredungen zwischen CDU, Grünen und SPD über die künftige Zusammenarbeit im Frankfurter Rathaus, in die auch die kleine Partei Volt einbezogen werden soll. Schlimmer noch: Die Zweifel sind beachtlich, dass es auf dieser Basis in den nächsten fünf Jahren eine gedeihliche Zusammenarbeit geben wird. Ein funktionales Ergebnis sähe anders aus.Mit dem nur halb erfolgreichen Hineinzwingen von Volt in das künftige Bündnis – dabei, aber offenbar ohne Stimmrecht – erweisen die Grünen der Kommunalpolitik einen Bärendienst. Dass sie keinen Durchmarsch machen würden mit dem absurden Vorschlag, die Koalition um Volt zu erweitern, obwohl die anderen drei Parteien schon eine ordentliche Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung haben, war abzusehen. Die nun angestrebte Lösung aber ist weder Fisch noch Fleisch. Die einzige Hoffnung, dass hier nicht ein Dauerkonflikt angelegt wird, ruht darauf, dass Volt in der vergangenen Wahlperiode nicht zum Streit neigte. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Nicht ins Handbuch für gutes Regieren aufnehmen wird man auch die zweite Absprache, wonach die SPD vorerst einen Dezernenten mehr behält, als ihr bei vernünftiger Berechnung zustünde. Sie zwingt zu Verrenkungen bei der Aufteilung der Zuständigkeiten jetzt und zudem einer Neuverteilung von Aufgaben 2028 und damit mitten in der Wahlperiode, wenn die Stelle entfällt. Bei der Verteilu...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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