Klartext bei Maischberger - Gabriel über seine SPD: „Das tut mir unfassbar weh“
•Klartext bei Maischberger: Gabriel über seine SPD: „Das tut mir unfassbar weh“Der ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel in der Talkshow von Sandra MaischbergerFoto: Oliver Ziebe/WDRJosefNyary16.04.2026 -...
•Jetzt hat Sigmar Gabriel (66, SPD) in der Talkshow von Sandra Maischberger (59) besonders kraftvoll hingelangt.
•Sein knurriger Kommentar zu den verheerenden Wahlergebnissen seiner Partei: „Natürlich tut mir das unfassbar weh, und ich rede auch mit vielen Leuten in der SPD, aber ich bin nicht derjenige, der das...
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Klartext bei Maischberger: Gabriel über seine SPD: „Das tut mir unfassbar weh“Der ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel in der Talkshow von Sandra MaischbergerFoto: Oliver Ziebe/WDRJosefNyary16.04.2026 - 03:23 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Die Genossen bleiben auf ihrem Stammplatz unter dem Watschenbaum – sogar ihr Ex-Chef drischt weiter auf sie ein! Jetzt hat Sigmar Gabriel (66, SPD) in der Talkshow von Sandra Maischberger (59) besonders kraftvoll hingelangt. Sein knurriger Kommentar zu den verheerenden Wahlergebnissen seiner Partei: „Natürlich tut mir das unfassbar weh, und ich rede auch mit vielen Leuten in der SPD, aber ich bin nicht derjenige, der das verändern kann. Das müssen diejenigen wollen, die jetzt in der Führung der SPD sitzen. Und sie müssen mehr wollen als regieren. Das ist zu wenig dafür.“Gabriels schonungslose Kritik an seinen Nachfolgern: „Mein Eindruck ist, dass die Sozialdemokraten vor allen Dingen ein Problem haben – zu beschreiben, wozu es sie eigentlich gibt.“ Wähler, die in alle Richtungen weglaufen, hätten offenbar das gleiche Problem. Der Sozialstaat sei „eigentlich ein Freiheitsprojekt“ – nicht eines, „wo ich jede Lebenslage durch einen neuen Ast im Sozialstaat finanziere“. Seine Spitze: „Wenn der Ausbau des Sozialstaats die Sozialdemokratie mehrheitsfähig machen würde, dann müssten wir nach den letzten Jahren eigentlich eine Zweidrittelmehrheit haben.“„Ich bin nicht freiwillig gegangen“Eine Rückkehr als Nothelfer an die Parteispitze kommt für Gabriel trotz jahrelanger Führungserfahrung nicht infrage: „Ich bin nicht freiwillig gegangen, ich habe mit meiner Meinung auch damals nicht hinter dem Berg gehalten, aber dann ist es auch gut, und dann richtet man sich auch auf ein anderes Leben ein.“Zu wenig, was die SPD gerade bietet, findet Sigmar Gabriel im Gespräch mit Sandra MaischbergerFoto: Oliver Ziebe/WDRZuvor hatte Gabriel amerikakritische Iran-Äußerungen führender SPD-Politiker wie Lars Klingbeil, Boris Pistorius o...المصدر: Bild | Source: Bild
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