Kinos, Cafés und Clubs: Man kann nicht alle retten
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Kinos, Cafés und Clubs : Man kann nicht alle retten Ein Kommentar von Eva-Maria Magel25.05.2026, 19:23Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenExistiert trotz Protesten nicht mehr: Die Frankfurter Lesbenbar „La Gata“ wurde am 13. April 2026 geräumt.Michael BraunschädelWenn traditionsreiche Cafés, Kinos und Clubs verschwinden, wird oft nach Rettung durch die öffentliche Hand gerufen. Warum man sich auch anders engagieren kann. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Der kleine Feinkostladen an der Ecke ist verschwunden. Wenn so ein Lebenstraum in der Nachbarschaft zerplatzt, ist das nicht nur für die Inhaber bitter. In jüngster Zeit sind in Frankfurt allerhand gute Orte verschwunden. Oft, weil horrende Mietsteigerungen kommen, und oft auch, weil in Frankfurt die Gebäude gleich mit verschwinden. Dann kann man meist nichts machen.Wenn es nur daran liegt, dass die Zahlen nicht stimmen, müssen in der Privatwirtschaft die Inhaber rechnen – aber auch diejenigen, die immer beteuern, dieser oder jener Ort sei so unglaublich wichtig. Und dann viel zu selten hingehen. Das, was Eva Demski „Frankfurter Amnesie“ nennt, das rasche Vergessen dessen, was vorher an einem Ort gewesen ist, setzt bei denen ein, die allenfalls die Fassade kannten und mit den Orten keine wesentlichen Erlebnisse verbinden. Die anderen bekommen Phantomschmerz. Im besten Fall entstehen für sie neue Orte, die ähnliche Qualität haben. Denn auch ein Einkauf oder eine Tasse Kaffee sind Möglichkeiten der Begegnung, des Austauschs.Mehr zum ThemaLesbenbar La Gata geräumt„Diese Bar war mein Kind“





