Kanzler in Bedrängnis: Bei Wüst hört für Merz der Spaß auf
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Kanzler in Bedrängnis : Bei Wüst hört für Merz der Spaß aufVon Reiner Burger, Eckart Lohse28.05.2026, 15:36Lesezeit: 5 Min.Bildbeschreibung ausklappenWüst und Merz Ende des vergangenen Jahres bei einem gemeinsamen Termin im Sauerlanddpa„Gefährliche Lust an der Zündelei“: Gerüchte über angebliche Ambitionen von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst sorgen für viel Erregung – vor allem im Bundeskanzleramt.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Vermutlich hätte sich dieses Feuerchen leicht austreten lassen. Es gab diese Woche sehr luftige Mutmaßungen in einigen Medien über einen angeblichen Vorstoß des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst, Friedrich Merz zu stürzen. Es werde in der CDU darüber gesprochen, ob Wüst sich mit einem konstruktiven Misstrauensvotum mitten in der Legislaturperiode zum Kanzler wählen lässt, so las man.Da nicht einmal ansatzweise belastbare Hinweise darauf geliefert wurden, dass dieses Szenario wahrscheinlich ist, hätte Merz die Berichte ignorieren können. Oder, wie es noch am Mittwochabend jemand aus der Unionsfraktion nahelegte, er hätte es bei einer kurzen Mitteilung über sein tadelloses Verhältnis zum Regierungschef in Düsseldorf belassen können. Doch wenn der Name Wüst auftaucht, hört bei Merz der Spaß auf. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Also bekamen diejenigen, die bei der Regierung nachfragten, am Mittwoch eine ungewöhnlich scharfe Stellungnahme mit der Quelle „aus dem Umfeld des Bundeskanzlers“ geschickt. Dieser dürfte informiert gewesen sein. Es handele sich, so hieß es mit Blick auf die Wüst-Gerüchte, um eine „naive Idee“. Sie zeuge „von einer gefährlichen Lust an der Zündelei“. Es sei „immer einfacher, über Personal zu quatschen, als sich ernsthaft mit den Einkommensteuersätzen oder der Pflegereform zu beschäftigen“. Rumms!„Diese wüste Spekulation“Dann folgt ein Wortspiel: „Diese wüste Spekulation zeugt von bemerkenswerter Unkenntnis der Ver...
