Kandidatur für den Vorsitz: Machtwillen sieht anders aus
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Kandidatur für den Vorsitz : Machtwillen sieht anders aus Ein Kommentar von Thomas Jansen06.04.2026, 16:52Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenWolfgang Kubicki (FDP) Ende März vor der Pressekonferenz in der Bundeszentrale der FDPMichael Kappeler/dpaDürr knickte ein, Strack-Zimmermann wollte nur mit Doppelspitze, Kubicki wirft seinen Hut erst jetzt in den Ring. Was in der FDP fehlt. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die Castingshow für den FDP-Vorsitz zeigt vor allem eines: Dieser Partei fehlt es an Politikern mit dem unbedingten Willen zur Macht. Der wäre angesichts des derzeit nur äußerst bedingten Willens zur Wahl der FDP nötiger denn je. Dem Vorsitzenden Christian Dürr, der zurücktrat, abermals kandidieren wollte und einknickte, als Wolfgang Kubicki seinen Hut in den Ring warf, darf man einen solchen Willen getrost absprechen.Kann die FDP wirklich auf „alte Schlachtrösser“ verzichten?Auch Marie-Agnes Strack-Zimmermanns Ankündigung, sich zu bewerben, aber nur für eine Doppelspitze, war eine mit Netz und doppeltem Boden. Dass nun der 74 Jahre alte Wolfgang Kubicki nach dem Vorsitz greift, der vor einiger Zeit noch kundtat, er wisse, dass er nicht die Zukunft der Partei sei, zeugt auch nicht eben von wilder Entschlossenheit.Kubickis Selbsteinschätzung stimmt zweifellos auch heute noch. Er wäre nur eine Übergangslösung. Aber ob die Liberalen tatsächlich auf solche „alten Schlachtrösser“ verzichten können, wie Strack-Zimmermann ätzte, ist nicht ausgemacht. Wo sind die jungen profilierten FDP-Politiker?Mehr zum ThemaKampf um den FDP-Vorsitz„Mein Angebot ist eines, das ich allein mache“





