Jürgen Habermas und Alexander Kluge: Den Skrupel ehren
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© Thomas Dashuber/laif © Regina Schmeken/SZ Photo/laif Z+ (abopflichtiger Inhalt); Jürgen Habermas und Alexander Kluge: Den Skrupel ehren Alexander Kluge und Jürgen Habermas bewahrten einen Friedensgeist, der auch denen fehlen wird, die ihn nicht teilen. Ein Kommentar von Johannes Schneider Aus der ZEIT Nr. 15/2026 Aktualisiert am 3. April 2026, 6:25 Uhr Schließen Artikel aus DIE ZEIT Veröffentlicht am Erschienen in DIE ZEIT Nr. 15/2026 Gedruckte Version anzeigen Ihr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://media-delivery.zeit.de/3922e9f4-7596-426d-bf04-bd3497a48293.mp3 6 Min. 3 Kommentare Zusammenfassen Schließen Artikelzusammenfassung Alexander Kluge und Jürgen Habermas, zwei bedeutende Intellektuelle, äußerten sich kritisch zum Ukrainekrieg und warnten vor militärischer Unterstützung. Ihr Erbe, geprägt von Kriegstraumata, mahnt zur Vorsicht und zur Verteidigung der Kinderrechte. Trotzdem fehlt es vielen heutigen Friedensaktivisten an Tiefe und Erfahrung im Umgang mit Kriegsfolgen. Kluges Tod markiert das Ende einer Generation, die den Schrecken des Krieges literarisch verarbeitete und zur Erinnerung mahnte. Ihr Erbe sollte bewahrt werden, um die Skrupel vor Krieg und Gewalt lebendig zu halten. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich? Gefällt mir Gefällt mir Gefällt mir nicht Gefällt mir nicht Send Feedback senden Alle vorgelesenen Artikel Wenn es um den Krieg ging, wurde Alexander Kluge sehr klar. "Kriege sind nur dazu da, dass man sie beendet", sagte er 2023 in einem Radiogespräch. Nur so könne man die Partei der Kinder ergreifen – auch wenn man dadurch eine Provinz verliere. Solche Worte zum Ukrainekrieg verstörten zu der Zeit, als die Bilder des Massakers von Butscha noch frisch waren. Scheinbar zynisch plädierte Kluge für das nackte Leben – und ein Stück weit gegen die Selbstverteidigung der Ukraine. Vielleicht plädierte er sogar gegen das, was ihm doch zeitlebens so wichtig war: die Freiheit.

