Ja zu Olympia in NRW: Wer bezahlt für Brot und Spiele?
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Ja zu Olympia in NRW : Wer bezahlt für Brot und Spiele? Ein Kommentar von Jasper von Altenbockum21.04.2026, 07:22Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenMinisterpräsident Hendrik Wüst (CDU) bei einer Veranstaltung der Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.dpaDie Lage der Städte in NRW erlaubt nur trocken Brot. Umso mehr wollen ihre Bewohner die Spiele. Wüst kann das nur gut finden. Söder wird maulen. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Es ist ein schöner Erfolg für die Landesregierung in Düsseldorf und für die vielen Städte, die sich an der Olympiabewerbung für „KölnRheinRuhr“ beteiligen wollen: Sieht man von der Stadt Herten ab, wo das Quorum nicht erfüllt wurde, liegen fast alle Ergebnisse der Bürgerbeteiligungen bei mehr als sechzig Prozent, manche sogar bei mehr als siebzig Prozent Zustimmung.Wer hätte das gedacht in Zeiten, da nur selten in Deutschland von Aufbruchstimmung, Zuversicht und hoffnungsfrohem Enthusiasmus die Rede ist. Schon das kräftige Ja zu Olympia in München hat gezeigt, dass der oft nur medial vermittelte Eindruck gedrückter bis miesepetriger Stimmung offenbar nicht dem Zug der Zeit entspricht.Die Städte sind allesamt hochverschuldetEin Wermutstropfen dieser Bewerbungen ist die Lage der Städte, die sich da ins Zeug legen: Sie sind allesamt hoch verschuldet. In NRW erlauben die Kassen nur trocken Brot. Umso mehr wollen die Bewohner die Spiele.Markus Söder kann sich immerhin zugutehalten, dass Bayern genug Mittel hat, Olympia zu unterstützen. Hendrik Wüst kann das nicht. Söder wird maulen: Muss das Geberland Bayern dem Nehmerland NRW nun auch das noch bezahlen?Mehr zum ThemaReferendum in 17 KommunenDeutliche Mehrheit für NRW-Olympia-Bewerbung


