Iran will abkassieren - Reeder: Wir zahlen keine Mullah-Maut!
•Straße von Hormus: Reeder: Wir zahlen keine Mullah-Maut!Mehrere deutsche Reedereien sitzen mit ihren Schiffen in der Straße von Hormus festFoto: REUTERSDianaKassalMoritz J.Müller09.04.2026 - 20:36 Uhr...
•Das Analyseunternehmen „Windward“ spricht von rund einem US-Dollar pro transportiertem Barrel Öl.
•Für die großen Tanker wären das schnell mehrere Millionen Dollar Maut.
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Straße von Hormus: Reeder: Wir zahlen keine Mullah-Maut!Mehrere deutsche Reedereien sitzen mit ihren Schiffen in der Straße von Hormus festFoto: REUTERSDianaKassalMoritz J.Müller09.04.2026 - 20:36 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenHamburg – Die Mullahs machen ernst: Der Iran setzt seine Drohung offenbar um und will für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus abkassieren. Das Analyseunternehmen „Windward“ spricht von rund einem US-Dollar pro transportiertem Barrel Öl. Für die großen Tanker wären das schnell mehrere Millionen Dollar Maut. Doch deutsche Reeder stellen klar: Nicht mit uns!Das sagen die ReederDer Verband Deutscher Reeder (vertritt die betroffenen Fracht-Firmen) zu BILD: „Grundsätzlich sehen wir entsprechende Forderungen kritisch. Die Straße von Hormus ist eine internationale Meerengenroute. Nach dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen gilt hier das Prinzip der Transitdurchfahrt, das eine freie und ungehinderte Passage garantiert.“ Eine Mullah-Maut verstoße deshalb sogar gegen das Völkerrecht. Kurios: Würden die Reeder eine Durchfahrtsgebühr an die Mullahs entrichten, könnten sie als Unterstützer des sanktionierten Terror-Regimes belangt werden. „Sollten Zahlungen direkt oder indirekt an sanktionierte Akteure erfolgen, entstünden erhebliche Risiken.“ Deshalb werde „weder die Zahlung entsprechender Gebühren noch eine Passage unter den aktuellen Bedingungen in Betracht gezogen“. Selbst Sicherheitsbehörden würden davon abraten.Rechtlich ist die Lage dabei eindeutig – und gleichzeitig gefährlich. „Diese Situation ändert sich nur, wenn die geltenden Sanktionsregeln vorübergehend angepasst oder aufgehoben würden“, sagt Maritim-Experte Prof. Henning Jessen zu BILD.Kostentreiber VersicherungsschutzAuch der Versicherungsschutz wird zum Problem. Lloyd’s London – ein Marktplatz mit Hunderten Anbietern – stellt zwar klar: Kriegsrisiko-Versicherungen sind weiterhin verfügbar. Doch den Versicherungsschutz gibt es nicht für alles. „Für Schiffe...المصدر: Bild | Source: Bild
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