Indizien-Mordprozess - Ingenieur soll Ehefrau in Wanne ertränkt haben
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Indizien-Mordprozess: Ingenieur soll Ehefrau in Wanne ertränkt habenGottfried S. (63) bestreitet alle VorwürfeDie Staatsanwaltschaft wirft Gottfried S. vor, seine Frau ermordet zu haben Foto: Mario Jüngling/BILDDimitriSoibel10.04.2026 - 14:34 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenKöln (NRW) – 40 Jahre waren Gottfried (63) und Martina S. (58) ein Paar. Dann, am 28. Dezember 2021, rief der Ingenieur einen Notarzt: Er sagte, er habe seine Frau tot in der Badewanne gefunden. Doch die Staatsanwaltschaft glaubt Gottfried S. nicht und klagt ihn wegen heimtückischen Mordes an.Laut Anklage mit Schlaftabletten betäubt Nach Ansicht der Behörde soll der Ehemann Martina S. morgens einen Kaffee gereicht haben, in dem er zuvor zehn Schlaftabletten aufgelöst hatte. Als die Frau eingeschlafen sei, soll der Ingenieur sie laut Anklage in die gefüllte Badewanne gelegt, unter Wasser gedrückt und ermordet haben. Als bei ihr die Totenstarre eingetreten sei, alarmierte er laut Anklage um 9.37 Uhr die Rettungskräfte, die aber nichts mehr für die Ehefrau tun konnten. Laut Staatsanwaltschaft soll er den Mord begangen haben, weil die Eheleute sich bereits seit Jahren permanent gestritten hätten. Für diese Theorie würden zudem die Verletzungen am Körper der Frau sprechen, die dadurch entstanden seien, weil ihr Ehemann sie unter Wasser gedrückt hätte. Mehr zum ThemaSturz aus 22. Stock: Sie wollte Versöhnung, er plante wohl ihren MordDie Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann für seine Geliebte frei sein wollte.Gottfried S. bestreitet VorwürfeBis Juli muss das Kölner Landgericht in dem Indizienprozess klären, ob Gottfried S. tatsächlich einen Mord begangen hat. Denn: Er bestreitet vehement die Vorwürfe. Seine Frau habe seit Jahren unter Schmerzen gelitten und soll in der Vergangenheit, laut Darstellung des Angeklagten, bereits mehrere Selbstmordversuche unternommen haben. Er behauptet: „Als ich morgens aufwachte und in unser Badezimmer auf der ersten Etage ging, lag sie bereits...





