IN NRW: 1200 Polizisten bei Razzia gegen „Hells Angels“ im Einsatz
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IN NRW : 1200 Polizisten bei Razzia gegen „Hells Angels“ im Einsatz28.04.2026, 06:20Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenPolizeibeamte durchsuchten unter anderem das Vereinsheim der Hells Angels in Hilden.Christoph Reichwein/dpaBei einer großangelegten Razzia gegen die Rocker durchsuchen Polizei und Spezialkräfte in Nordrhein-Westfalen mehr als 50 Objekte. Ein Ableger der Rocker wird zuvor verboten. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Mit einer großangelegten Razzia geht die Polizei in Nordrhein-Westfalen gegen die Rockergruppe „Hells Angels“ vor. 1200 Beamte seien in 28 Städten im Einsatz, erklärte das Innenministerium in Düsseldorf. Zuvor hatte die Behörde den Verein „Hells Angels Motorcycle Club Leverkusen“ verboten.Es handelt sich laut Ministerium um einen der größten Einsätze zur Bekämpfung der Rockerkriminalität in der Geschichte des Landes. Demnach werden seit den frühen Morgenstunden mehr als 50 Objekte durchsucht. Auch Spezialeinsatzkräfte sind im Einsatz.Razzien gibt es in Wohnungen und Geschäftsräumen von Vereinsmitgliedern und Unterstützern unter anderem in Leverkusen, Köln, Langenfeld, Monheim, Solingen, Dortmund, Oberhausen, Ahaus, Velbert, Duisburg, Bergheim, Gummersbach, Kempen, Herne, Voerde, Bielefeld, Bochum, Dinslaken, Lünen und Marienheide.„Hells Angels“ sind größter Rocker-Club in NRWIn NRW waren in den vergangenen Jahren bereits andere „Hells Angels“-Ableger („Chapter“) verboten worden. Zuletzt hatte Innenminister Herbert Reul (CDU) 2017 den Verein „Hells Angels MC Concrete City“ verboten und aufgelöst. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hatte das Verbot vier Jahre später bestätigt.Mehr zum ThemaFAZ+Hells-Angels-Aussteiger„Wenn du so etwas in unserer Welt gemacht hast, warst du tot“





