Höhere Wohnkosten: Falscher Mietendeckel
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Höhere Wohnkosten : Falscher Mietendeckel Ein Kommentar von Jan Hauser28.05.2026, 12:12Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenDebatte um hohe Mieten: In Berlin demonstrierte ein Bündnis von Vermietern im Jahr 2019 gegen einen Mietendeckel.dpaErst verlängert die schwarz-rote Koalition die Mietpreisbremse, nun drängt die SPD auf einen Mietendeckel. Doch in den Großstädten ist ein anderer Ansatz nötig. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die Eingriffe in die Wohnungsmieten scheinen immer weiter zu gehen. Fast alle Regierungsparteien setzen auf Markteinschränkungen im Immobilienrecht. Auf Bundesebene hat ein Bündnis von CDU, CSU und SPD die Mietpreisbremse im Jahr 2015 auf den Weg gebracht und deren Wirken zuletzt im vergangenen Jahr bis ins Jahr 2029 verlängert.Die Bundesländer müssen dafür dann Städte mit angespannten Wohnungsmärkten festlegen: In diesen Gebieten darf die Miete im Regelfall eines neuen Mietvertrags höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, sofern die Wohnung vor Oktober 2014 genutzt und vermietet wurde. Der Großteil der Landesregierungen hat das umgesetzt und sich damit an der Bremse beteiligt. Kritik aus der Politik ist an dem Vorgehen selten zu hören.Mehr zum ThemaFAZ+Wohnungsmarkt unter DruckVermieter werden gebraucht



