„Historischer Durchbruch“: Brüssel will 16,4 Milliarden Euro für Ungarn freigeben
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„Historischer Durchbruch“ : Brüssel will 16,4 Milliarden Euro für Ungarn freigebenVon Thomas Gutschker, Brüssel29.05.2026, 15:37Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenSind sich einig: Ungarns Regierungschef Péter Magyar und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am 29. Mai in BrüsselAP Photo/Virginia MayoNach intensiven Verhandlungen haben sich Brüssel und Budapest verständigt: Ungarn soll das eingefrorene Geld bekommen, sobald es Reformen verabschiedet hat.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die EU-Kommission hat der neuen ungarischen Regierung zugesagt, insgesamt 16,4 Milliarden Euro an eingefrorenen Mitteln freizugeben. Das gaben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der ungarische Ministerpräsident Péter Magyar am Freitag nach einem Treffen in Brüssel bekannt. Im Gegenzug verpflichtete sich Budapest zu Reformen, um die Korruptionsbekämpfung zu stärken und intransparente Finanzierungsstrukturen zu beenden. Magyar beantragte offiziell den Beitritt zur EU-Staatsanwaltschaft. Das Geld kann, wie von der Leyen sagte, ausgezahlt werden, sobald das ungarische Parlament die vereinbarten Gesetzesänderungen beschlossen hat.„Es war ein Rennen gegen die Zeit, aber wir haben es gewonnen“, sagte von der Leyen in einer Pressekonferenz mit Magyar. Damit spielte sie auf eine Frist an diesem Sonntag an. Bis dahin muss Ungarn einen neuen Plan für Mittel aus dem Corona-Wiederaufbaufonds vorlegen. Es gebe nun eine „sichere und solide Landungszone“ dafür, so von der Leyen. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Investitionen in Regionalzüge und erneuerbare EnergienDie Investitionen hätten einen Umfang von zehn Milliarden Euro. Davon sind 6,5 Milliarden Euro Zuschüsse, der Rest entfällt auf zinsgünstige Kredite. In diesem Punkt setzte sich Magyar durch. Aus der Kommission hatte es noch am Vortag geheißen, dass der Zugriff auf die Kredite wegen der Kürze der verbleibenden Zeit unrealistisch...




