Hauptversammlung: Für Bayer kommen jetzt entscheidende Wochen
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Hauptversammlung : Für Bayer kommen jetzt entscheidende WochenVon Jonas Jansen, Düsseldorf24.04.2026, 19:02Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenWill das Rechtsrisiko eindämmen: Der Bayer-Vorstandsvorsitzende Bill AndersondpaAuf der Hauptversammlung des Dax-Konzerns pochen die Aktionäre auf ein rasches Ende der Rechtsstreitigkeiten rund um Glyphosat. Auch die Aufspaltung wird wieder Thema.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Bald sind zehn Jahre vergangen, seit Bayer angekündigt hat, den amerikanischen Konkurrenten Monsanto zu übernehmen. Als eine „Dekade des Niedergangs“ bezeichnete es Ingo Speich, Leiter Nachhaltigkeit bei der Fondsgesellschaft Deka, in seiner Rede auf der Hauptversammlung des Pharma- und Agrarchemiekonzerns am Freitag. Das Rechtsrisiko rund um Glyphosat, das sich Bayer mit der milliardenschweren Übernahme einkaufte, hat das Unternehmen und seine Anteilseigner viel Geld gekostet: Der Dax habe sich seitdem um 168 Prozentpunkte besser entwickelt als die Bayer-Aktie inklusive der Dividenden, argumentierte Aktionärsschützer Speich.Seit der letzten Hauptversammlung hat sich der zuvor stark gebeutelte Aktienkurs immerhin gut verdoppelt. Es ist ein Zeichen dafür, dass im Markt ein zartes Pflänzchen Hoffnung sprießt und dass die jahrelangen Rechtsstreitigkeiten bald ein Ende haben könnten. Für Bayer stehen entscheidende Wochen bevor: Am Montag gibt es eine erste Anhörung vor dem obersten Gericht der Vereinigten Staaten, ein Grundsatzurteil könnte der Supreme Court dann Ende Juni fällen.Grundsatzurteil des Supreme Court steht bevorSchon bis Anfang Juni müssen sich die 67.000 verbliebenen Kläger entscheiden, ob sie ein von Bayer im Februar vorgelegtes Vergleichsangebot annehmen. Dafür hat Bayer weitere 7,25 Milliarden Dollar bereitgestellt, nachdem es in der Vergangenheit schon Programme für mehr als zehn Milliarden Euro gegeben hatte. „Dieses Vergleichsprogramm ist kein Friedensangebot, es ist ein taktisches Ultimatum“, sagt...





