Hass und Hetze: In der Gesellschaft der Jammerlappen
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Hass und Hetze : In der Gesellschaft der Jammerlappen Ein Kommentar von Jasper von Altenbockum03.06.2026, 06:30Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenBärbel Bas (SPD), Bundesarbeitsministerin, am 24. Juli 2025 während einer Onlinepressekonferenz am Rande der Sommerklausur der SPD-Landtagsfraktion im Landtag von Mecklenburg-VorpommerndpaHass und Hetze haben einen neuen Politikertypus hervorgebracht. Er trägt seine Betroffenheit wie eine Trophäe vor sich her. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Es ist ein Übel unserer Zeit, dass Politiker mit Hass und Hetze überzogen werden. Längst hätte dagegen etwas getan werden können, und zwar unterhalb der Grenze zur Einschränkung der Meinungsfreiheit. Warum noch immer jeglicher Schmutz unter dem Schutz der Anonymität verbreitet werden kann, wissen wohl nur Datenschützer.Die neue Unkultur hat aber auch einen neuen Typus von Politikern hervorgebracht. Es ist der Opfertypus, der seine Betroffenheit wehleidig zum Statussymbol erhebt. Politiker mussten früher Kampagnen aushalten, von denen die jüngeren nur träumen können. Das nahm man damals tapfer, heftete sich die hasserfüllten Dauerangriffe aber nicht als Ausweis besonderer Geltung an die Brust. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Heute ist das anders. Es gibt Politiker, die mit Hass überschüttet werden (Armin Laschet ist das beste Beispiel, Katherina Reiche dürfte es nicht anders ergehen), die aber kaum Aufhebens davon machen.Andere sehen sich als Zielscheibe, die sie zur Trophäe umwandeln, Annalena Baerbock etwa, jetzt Bärbel Bas („ich bin ein personifiziertes Feindbild geworden“) oder auch der Kanzler, der gegen jede Majestätsbeleidigung vorgeht.Mehr zum ThemaDeutschland-LiveblogDobrindt: Vereinbarung mit Drittstaaten noch in diesem Jahr




