Handball-Bundesliga: Niemand hat mehr Angst vor dem THW Kiel
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Handball-Bundesliga : Niemand hat mehr Angst vor dem THW KielVon Frank Heike, Hamburg06.04.2026, 14:19Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenEnttäuscht und frustriert: Kiel droht ein drittes Jahr in der European League.picture alliance / Eibner-PressefotoDer THW Kiel droht wieder, die Champions League zu verpassen. Trotz hochkarätiger Neuzugänge bleibt die Zukunft des deutschen Handball-Rekordmeisters ungewiss. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Es geht um eine Million Euro. So viel Geld entgeht dem THW Kiel in etwa ohne die Prämien, Publikumseinnahmen und Sponsoring-Vereinbarungen, sollte der deutsche Handball-Rekordmeister wieder die Champions League verpassen. Es wäre das dritte Mal nacheinander. Kiel liegt 13 Punkte hinter Tabellenführer Magdeburg, sechs hinter dem Zweiten aus Flensburg – bei sieben noch ausstehenden Spielen wirken diese Ränge unerreichbar. Sie sind fest mit der Champions-League-Qualifikation verbunden.Ungewiss bleibt, ob wieder Kapitalerhöhungen notwendig werden, also von Anteilseignern zugeschossenes Geld, um einen Verlust auszugleichen. So war es in den vergangenen beiden Geschäftsjahren gewesen, hatte Chef-Kontrolleur Marc Weinstock gesagt. Er wurde inzwischen abgelöst.Gibt es wenigstens einen Titel in der European League?Seit dem 30:30 am Karsamstag gegen den ThSV Eisenach ist das erste Saisonziel in weite Ferne gerückt. Noch ein Jahr European League mit weiten Reisen zu lahmen Gegnern? Das will beim THW niemand. Selbst Platz drei, der vielleicht auch einen Startplatz in der Meisterklasse bringt, ist fünf Punkte entfernt. Die EHF hat sich zur Vergabe noch nicht geäußert. Und dazwischen steht auch noch Gummersbach als Tabellen-Vierter.Nach dem Aus im DHB-Pokal in Berlin und den Punktverlusten in Melsungen (29:30) und nun gegen die Thüringer ist einzig die European League noch ein Wettbewerb, um Titel zu holen – immerhin hier steht der THW im Viertelfinale. Doch ist die zweite kontinentale Spielrunde unter seiner Würde – und...




