Grausame Zustände in Tierheimen - Die Hunde-Hölle von Rumänien
Schwere Vorwürfe von Tierschützern: Die Hunde-Hölle von RumänienFlossen Millionen an EU-Geldern in grausame Tötungen?Eingezwängt in einem Zwinger wartet ein Hund in einem rumänischen Tierheim auf RettungFoto: VETO-TierschutzCharlotteMahnckeKatrinWeusterEstherBauerle09.04.2026 - 12:37 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBukarest (Rumänien) – Hinter rostigen Gittern drängen sich Hunde dicht an dicht. Manche zittern, andere liegen reglos auf dem Beton, wieder andere in ihrem eigenen Kot. Durch kalte Metallstäbe blickt man in verängstigte Augen. Es stinkt nach Fäkalien. Winseln, Kläffen, Kratzen – ein Lärm, der kaum auszuhalten ist. Viele dieser Tiere haben nur noch Stunden zu leben. Es ist der traurige Alltag in Rumäniens Tierheimen.Laut Tierschützern sollen mehr als eine Milliarde Euro an öffentlichen Geldern – darunter nach ihren Angaben auch Hunderte Millionen EU-Fördermittel – indirekt in Strukturen geflossen sein, in denen Straßenhunde getötet werden. Das sollen Auswertungen staatlicher Ausgaben, Verträge und Verwaltungsunterlagen sowie ein parlamentarischer Bericht der rumänischen Abgeordneten Aurora Tasica Simu zeigen, der BILD vorliegt. Darin werden massive Missstände beschrieben – darunter Korruption, fehlende Kontrollen, falsche Abrechnungen und ein System, in dem mit dem Einfangen und Töten von Hunden Geld verdient wird. Diesen Bericht legte die Politikerin im Dezember 2025 auch im Europaparlament vor.In Rumänien leben schätzungsweise 600.000 Straßenhunde. In Tierheimen werden viele von ihnen getötetFoto: VETO-TierschutzEU-Subventionen sollen zweckentfremdet werdenDas Geld stammt laut Tierschützern überwiegend aus kommunalen Haushalten. Als EU-Mitglied erhält Rumänien zudem Subventionen etwa für Abfallwirtschaft und Infrastruktur – Bereiche, in die auch das „Stray-Dog-Management“ fällt. Kritiker sehen darin eine indirekte Finanzierung eines Systems, das das Einfangen und Töten von Hunden begünstigt – zumal die Verwendung der Mittel oft nicht nachv...المصدر: Bild | Source: Bild
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