Golfstaaten und Trump: Die Angst vor einem schlechten Iran-Deal
•Gespräche mit Iran : Die Golfstaaten fürchten, dass Trump schlecht verhandeltVon Christoph Ehrhardt, Beirut24.04.2026, 16:25Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenBlick auf die Straße von Hormus v...
•Die Golfstaaten blicken mit Skepsis auf die Gespräche – und stärken schon mal die eigene Wehrfähigkeit.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Mit Unbehagen blicken die arabisc...
•Sie waren mit am stärksten vom Krieg betroffen.
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Gespräche mit Iran : Die Golfstaaten fürchten, dass Trump schlecht verhandeltVon Christoph Ehrhardt, Beirut24.04.2026, 16:25Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenBlick auf die Straße von Hormus von der iranischen Stadt Bandar AbbasAFPWerden die USA Iran zu viele Zugeständnisse machen? Die Golfstaaten blicken mit Skepsis auf die Gespräche – und stärken schon mal die eigene Wehrfähigkeit.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Mit Unbehagen blicken die arabischen Golfstaaten auf die festgefahrenen Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran. Sie waren mit am stärksten vom Krieg betroffen. Jetzt sitzen sie nicht mit am Tisch, und es herrscht Sorge, dass ihre Sicherheitsinteressen vernachlässigt werden, weil der amerikanische Präsident Donald Trump vor allem daran interessiert ist, einen Ausweg aus seinem Iran-Abenteuer zu finden.Hasan Alhasan vom International Institute for Strategic Studies gibt auf der Plattform X ernüchternde Prognosen ab. Es sei unwahrscheinlich, dass Trump den Sicherheitsbedenken der Golfstaaten mit Blick auf Irans Raketen, Drohnen oder die Unterstützung regionaler Miliznetzwerke Priorität zugestehen wird. Und sobald sich Trumps Aufmerksamkeit anderen Themen zuwende und die USA ihre militärische Präsenz in der Region reduzierten, werde es kaum etwas geben, was Iran davon abhalten könnte, die Golfstaaten wieder zu erpressen. Sei es mit seinem Drohnen- und Raketenarsenal oder mit der Straße von Hormus.„Was sich heute abzeichnet, ist keine historische Einigung, sondern die bewusste Schaffung eines andauernden Konflikts“, kritisiert Ebtesam al-Ketbi, Leiterin der Denkfabrik Emirates Policy Center, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Auch andere Beobachter am Golf klingen so. Sie sehen die Region in einer Zeit des „weder Krieg noch Frieden“, wie der emiratische Politikwissenschaftler Abdulkhaleq Abdulla äußert. Seiner Meinung nach bleibt die Straße von Hormus bis auf Weiteres geschlossen.Die Golfstaaten wo...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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