Gesundheitsrisiko: Ärzte fordern Steuer auf zuckerhaltige Getränke
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Gesundheitsrisiko : Ärzte fordern Steuer auf zuckerhaltige Getränke25.04.2026, 21:12Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenZuckergesüßte Getränke stehen im Fokus der Debatte um eine neue Steuer.dpaÄrzte und Foodwatch fordern eine Zuckersteuer. Widerstand kommt aus der Wirtschaft. Wie handelt die Koalition? Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Ärzte und Organisationen wie Foodwatch haben in einem gemeinsamen Appell auf die Einführung einer Zuckersteuer gedrungen. Nach ihrem Vorschlag solle die Steuer auf mit Zucker gesüßte Getränke gelten, je nach Höhe des Zuckergehalts. Den Appell unterzeichneten laut Foodwatch rund 4000 Ärzte und mehr als 1000 Ernährungs- und Diabetesberater sowie Apotheker.Die Bundesregierung dürfe „sich nicht länger von den leeren Versprechungen der Industrie einlullen lassen“, erklärte am Samstag Luise Molling von der Verbraucherorganisation Foodwatch Deutschland. „Eine Zuckersteuer zahlt sich doppelt aus: Sie senkt ernährungsbedingte Krankheitskosten und bringt Einnahmen, die in bessere Gesundheitsvorsorge investiert werden können.“Auch der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, sowie die Vorsitzende des Marburger Bundes, Susanne Johna, gehören den Angaben zufolge zu den Unterzeichnern. Jetzt liege es an Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), „einen konkreten Vorschlag vorzulegen“, forderte Reinhardt laut Foodwatch. „Die Bundesregierung sollte diese Chance nutzen – insbesondere zum Schutz der Gesundheit unserer Kinder.“Steuer zwischen 26 und 32 Cent pro LiterEine von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission hatte vor rund zehn Tagen ihre Vorschläge für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung vorgestellt und dabei auch eine Zuckersteuer ins Spiel gebracht. Diese würde dem Vorschlag folgend je nach Zuckergehalt zwischen 26 und 32 Cent pro Liter betragen und jährlich der Inflation angepasst werden.Mehr zum Themaminister im Interview„Ich will Lebensmittel nicht teurer machen“




